Mittwoch, 10. August 2016

Mutterfutter legt eine Pause ein

Hosenanzug: Zeeman, Schuhe: Salt Water Sandals


Ihr Lieben, ihr habt vielleicht gemerkt, dass es auf dem Blog in letzter Zeit ziemlich ruhig war. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Unter anderem fehlt mir im Moment die Inspiration für Blogeinträge. Und - zwischen Arbeit und Familie - auch die Zeit. Es fällt mir schwer, die Glücksmomente mit der Familie zu geniessen, wenn ich im Hinterkopf eine To-do-Liste habe. Und der Blog - so viel Spass er auch machte - war immer ein grosser Teil dieser To-do-Liste. 

Ich schreibe diesen Blog nun seit über vier Jahren und er war für mich wie ein Tagebuch, das ich mit der Welt teilte. Doch im Moment weiss ich nicht mehr, wie viel ich so öffentlich teilen möchte. Auch der Kinder wegen. Ich bin mit ihnen gewachsen und sehe vieles anders, als früher. Unter anderem mache ich mir Gedanken darüber, welche Folgen es für sie haben wird, wenn hier, auf dieser Plattform, so viel über sie steht. 

Ich werde deshalb eine Pause einlegen. Wie lange sie sein wird, weiss ich noch nicht. Ich möchte euch, ihr lieben Leser, tausend Mal danken. Für die Treue, für den Austausch, für die Freundschaft. Es war so schön, online auf Mamis zu treffen, denen es genauso geht wie mir. Ich habe den Austausch mit euch immer sehr geschätzt und hoffe, ihr könnt meine Beweggründe verstehen. 

Sonntag, 17. Juli 2016

Brief an eine frisch gebackene Mutter

Liebe Mama
Jetzt ist es da, dein Baby. Und alles ist anders. Deine Liebe für dieses kleine Wesen übermannt dich noch immer täglich. Genauso wie das Chaos - im Haus und im Herzen. So hattest du dir das nicht vorgestellt. Fast täglich fühlst du dich überfordert, würdest am liebsten alles hinschmeissen und schreien: «Wie schafft ihr anderen Mütter das? Was mache ich falsch?»

Ich schreibe dir diesen Brief, um dir zu versichern: Nichts, du machst nichts falsch. Uns anderen Mamis gings genauso. Wir fühlten uns genauso überfordert, während unser Baby in unseren Armen nicht zu schreien aufhören wollte. Auch wir weinten irgendwann einfach mit. Und fragten uns: Schaffe ich das?

Aber ich möchte dir etwas verraten: Diese ersten Wochen, sie gehen vorbei. Dieser übernächtigte, vernebelte Zustand, in dem man das Gefühl hat, in einem Sumpf aus Babymilch und Babywindeln zu versinken, er geht vorüber. Aus dem Nachhinein gesehen sogar ziemlich schnell. Doch wenn man selbst mitten drin steckt, kommt diese Phase einem wie eine Ewigkeit vor. Wie sehr habe ich den Satz «Geniess es, es geht so schnell vorbei!» früher gehasst. Und jetzt bin ich selbst eine von denen, die ihn sagt. Weil es nun mal so ist.

Und trotzdem möchte ich dir sagen: Ich verstehe dich, wenn du es gerade nicht geniessen kannst. Denn die dunklen Nächte, in denen ein Babyschrei mich aus dem Tiefschlaf riss und ich das Gefühl hatte, unter Wasser von einer Kugel getroffen zu werden, die sich durch meinen gesamten Körper bohrt, sie hallen noch nach. Ich erinnere mich nur allzu gut daran. Glaube nicht, dass du damit alleine bist. Wir sind alle im selben Boot. Und du schaffst das. Einen Tag nach dem anderen. Und ehe du dich versiehst, ist aus deinem Baby ein Kleinkind geworden.

Diese Kolumne erschien auch auf famigros.ch.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Jooseph's Bio-Mode aus der Schweiz

Es gibt sie auch in der Schweiz: Die kleinen Mode-Labels, die mit Bio-Textilien nachhaltige Kollektionen produzieren. Für mich führt gerade bei Kinder-Mode kein weg mehr daran vorbei. Deshalb musste ich nicht lange überlegen, als Lisa Löffelholz mich fragte, ob ich auf meinem Blog über ihr Label Jooseph's berichten möchte. Die süssen T-Shirts mit Monster-Motiven sind qualitativ hochwertig und bereiten mit ihren grossen, neugierigen Augen auch den Kleinen riesen Freude. Aber sieht selbst:




Mittwoch, 25. Mai 2016

Mein Bakfiets und ich


Es gibt da eine neue Liebe in meinem Leben. Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht schon das eine oder andere Foto davon gesehen. Eigentlich sogar ziemlich sicher. Denn es waren schon so einige Fotos. Weil ich mich einfach nicht satt sehen kann. Und weil ich so verrückt danach bin, dass ich kaum einen Tag ohne verbringe. Wovon ich spreche? Von meinem Bakfiets. Das ist niederländisch und heisst Lieferrad. Oh, wie ich mein Bakfiets liebe! Und die Kinder erst.

Ich weiss nicht mehr, wann ich zum ersten Mal ein Babboe Lastenrad sah - doch das Bild hat sich in mein Hirn eingebrannt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Für einen Veloanhänger konnte ich mich nie so richtig begeistern. Weil man die Kinder damit hinter sich her zieht, sie nicht sieht und den Radius in Kurven schlecht abschätzen kann. Im Babboe sitzen die Kinder direkt vor mir. Einem Baby könnte man den Nuggi reichen, so nah sitzen sie.

Ich habe mich für das Babboe Curve Mountain-E entschieden, damit kann ich problemlos auch Steigungen meistern - selbst wenn der Wagen mit Einkauf und Kindern vollgepackt ist. Anfangs ist das Steuern mit dem Velo gewöhnungsbedürftig, da die Holzkiste direkt am Lenkrad befestig ist. Auch an drei statt zwei Räder muss man sich erst gewöhnen.

Doch meine Erfahrung ist: Nach der zweiten Ausfahrt hat man den Dreh raus und von da an ist es Fahrspass pur. Besonders wenn man - wie ich - kein Auto hat, gewinnt man damit so viel Freiheit zurück. Ich würde es um nichts auf der Welt mehr hergeben.

Dieser Blogeintrag entstand in Zusammenarbeit mit Babboe Schweiz.

Dienstag, 24. Mai 2016

Mama und Papa nehmen eine Auszeit...

Wir waren dieses Wochenende im Löwen Hotel, Montafon. Ganz ohne Kinder, genossen mein Mann und ich ein Wochenende lang die Ruhe, die Bergluft und natürlich das feine Essen. Samstags gingen wir im schönen Silbertal wandern. Nach etwa fünf Stunden kamen wir dann erschöpft und glücklich ins Hotel und genossen noch den Wellness-Bereich, bevor es Zeit fürs Abendessen war. Der Wellnessbereich ist sehr grosszügig und bietet beispielsweise nicht nur eine sondern zwei verschiedene Dampfsaunas - einmal mit Kräutern und einmal mit Sole, inklusive Salzpeeling für die Haut.

Danach freute ich mich sehr darauf, mich mal wieder hübsch zu machen (auf Instagram gibts ein Bathroom-Selfie) und den Abend mit meinem Mann in einem schönen Restaurant zu verbringen. Solche Sachen tun wir viel zu selten, seit wir Kinder haben. Im Löwen Hotel gibt es jeden Abend ein 6-Gang-Menu - das war wirklich ausgezeichnet. Besonders angetan hat es mir die ausgefallene Dessert-Komposition, die nicht nur gut aussah, sondern auch ein Geschmackserlebnis war.

Herzlichen Dank an das gesamte Löwen-Team, das während des ganzen Wochenendes überaus aufmerksam und zuvorkommend war. Wir hatten eine wunderbare Zeit bei euch - und schlossen unsere Kinder am Sonntagabend wieder glücklich in die Arme. So eine Auszeit für Mama & Papa ist von unschätzbarem Wert, nicht? Wohin geht ihr jeweils, wenn ihr Zweisamkeit braucht?

Auf unserer Wanderung im Silbertal.
Der Pool war geheizt. 
Die Inneneinrichtung des Hotels war einfach umwerfend, mit viel Liebe zum Detail.
Es wurde vor kurzem renoviert. Das alte Holz in allen Räumen sorgt für Wärme... 
Der Lounge-Bereich.