Freitag, 31. August 2012

5 Sachen

Weil heute ein richtig versch.... verregneter Tag ist, habe ich mich dazu entschieden, fünf Sachen aus meiner vergangenen Woche mit euch zu teilen, die mich aufgestellt haben. Ich hoffe, ihr könnt euch auch daran erfreuen!



1. Mein Mann konnte diese Woche in unserem Garten die erste rote Chili ernten. Er mag scharf mindestens genauso wie mich (ist ja auch fast dasselbe) und hat deshalb etwa 10 Chili-Pflanzen gesetzt. Die Freude war gross, als sich nun ENDLICH die erste wie über Nacht rot verfärbt hat. Nur ein kleines Problem haben wir noch: Sie war nicht scharf.


2. Als ich meine Baby-Alben durchstöberte, um mir ein Bild davon zu machen, wie mein kleines Mädchen eventuell aussehen könnte, bin ich auf dieses Foto gestossen. Wichtige Erkenntnis: Ich konnte früher meine ganze Hand in den Mund nehmen. Braucht man da überhaupt noch andere Talente?


3. Wassermelone hat sich während meiner Schwangerschaft zu einem Grundnahrungsmittel gemausert. Ich esse fast täglich ein grosses Stück. Nur schon das Foto anzusehen macht mich glücklich. Sie sind so saftig und so süss... einfach perfekt!


4. Das ist ein Foto von mir auf meiner letzten Zugfahrt von der Arbeit nach Hause. Ich hatte gestern meinen letzten Arbeitstag und ab sofort gehört Pendeln nicht mehr zu meinen täglichen Aktivitäten. Ich werde es nicht vermissen.


5. Eine gute Freundin von mir heiratet bald und gestern Abend gingen wir deshalb sozusagen als Pre-Polter-Event ins Yooji's essen und danach Magic Mike schauen. Beides war lecker.

Dienstag, 28. August 2012

Die Füsse hochlegen und entspannen

Der letzte Monat meiner Schwangerschaft ist angebrochen und ich bin froh, dass ich nur noch diese Woche arbeiten muss. Danach ziehe ich noch drei Wochen Ferien ein und werde diese wohl hauptsächlich in der Horizontalen verbringen - leider nicht aus den Gründen, mit denen man sonst so gerne prahlt (unmöglich weil: schwanger und verheiratet). Damit ich auch in meiner letzten Arbeitswoche noch ohne schlechtes Gewissen meinen Arbeitskollegen gegenüber in den Flipflops auftauchen kann, habe ich meinen geschwollenen Füssen (ja, ich sehe sie noch) eine Pedicure gegönnt. Der Fakt, dass ich sie nicht mehr selbst erreichen kann, schien mir Rechtfertigung genug, mir diesen kleinen Luxus zu leisten. Und ich muss sagen, das Konzept, andere Leute meine Arbeit machen zu lassen, gefällt mir sehr. Ich werde es im nächsten Monat noch öfters anwenden.

Freitag, 24. August 2012

Tage wie dieser

"Um Himmels Willen, wie läuft die denn rum!", werdet ihr euch jetzt empören. Ich nicht. Denn ich weiss, wie es ist. Ich fühle mich schon seit Tagen genauso, wie Drew Barrymore auf diesem Foto aussieht. Und sehe wahrscheinlich auch so aus. Aufgebläht, fett, unbeweglich und verpennt. Oje.

Drew Barrymore (Quelle: People.com)

Donnerstag, 23. August 2012

Interview mit einer frischgebackenen Mutter


Jasmina & Danica

Jasmina ist 27 Jahre alt und hat ihre Tochter Danica am 24.07.2012 in der Hirslandenklinik in Aarau auf die Welt gebracht. Ich habe sie durchs Bloggen kennengelernt (hier gehts zu ihrem Blog: Jazli-mica.blogspot.ch) und wollte von ihr wissen, wie sie ihre Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Tage mit ihrer Tochter erlebt hat. Hier das Ergebnis des Interviews: 

Wie war deine Schwangerschaft im Rückblick?
Ich hatte eine wunderbare Schwangerschaft und es war für mich das schönste Erlebnis. 

Was war das Schönste, was das Schwierigste an der Schwangerschaft?
Das Schönste waren die Tritte und Bewegungen meiner Tochter zu spüren. Auch das Zimmer vorzubereiten und Kleidchen einzukaufen hat mir viel Freude bereitet. Das Schwierigste war der letzte Monat. Ich hatte Wassereinlagerungen in den Füssen und das schmerzte. Zudem hatte ich ständig heiss und konnte die letzten zwei Wochen kaum schlafen da der Bauch so riesig war. 

Wie hast du gemerkt, dass die Wehen einsetzen?
Da ich zu wenig Fruchtwasser hatte, mussten die Wehen bei mir eingeleitet werden. Die Tabletten wirkten jedoch nicht so schnell. Nach einigen Stunden im Spital und mehreren Tabletten wurde der Puls meiner Tochter unregelmässig. Ich hatte jedoch weiterhin keine starken Wehen, sondern ganz schwache. Es gab dann aufgrund des unregelmässigen Pulses meiner Tochter und meinem unregelmässigen Herzschlag notfallmässig einen Kaiserschnitt. 

Wie war die Geburt für dich?
Es ging alles ziemlich schnell. Wir sind morgens um 8:00 Uhr ins Spital gegangen. Ich habe mich sehr gefreut, meine süsse Maus endlich in die Arme nehmen zu können. Um ca. 17:30  Uhr hiess es dann: Vielleicht Kaiserschnitt. Das hat mir Angst gemacht, da ich Horror vor der Narkose hatte. Die Nebenwirkungen wollte ich gar nicht wissen und unterschrieb das Einverständnis für den Anästhesiearzt deshalb ohne es durchzulesen. Da mein Mann in der Zwischenzeit zur Arbeit ging, rief ich ihn an. Er war sehr schnell bei mir. Um 19:00 Uhr  waren wir unterwegs in den OP-Saal und um 20:00 Uhr kam unsere Prinzessin gesund und munter auf die Welt. 

Wie war es, als du dein Baby zum ersten Mal gesehen hast?
Das schönste Gefühl auf der Welt überhaupt! Ich kann es gar nicht beschreiben...Vollkommenheit, pure Liebe, Stolz, Freude, Glücksgefühle, Adrenalin... 

Welche drei Tipps würdest du anderen Frauen für die bevorstehende Geburt geben?
Am besten sollte man sich gar nicht gross Gedanken machen, keine Angst haben und die Geburt auf sich zukommen lassen. Und vor allem: Man sollte sich auf das Ereignis freuen! 

Das Schönste / Schwierigste Erlebnis in den ersten Tagen nach der Geburt?
Das Schönste war unsere Tochter anzusehen, sie zu riechen, zu küssen und mit ihr den ganzen Tag zu kuscheln. Das Schwierigste für mich war das Stillen.

Man sagt ja oft, die Geburt sei das einschneidendste Erlebnis im Leben einer Frau. Würdest du zustimmen?
Auf jeden Fall! Da kommen so viele Emotionen zusammen und das Leben verändert sich schlagartig. Die Geburt eines Babys übertrifft alles, was man bis dahin erlebt hat.

Dienstag, 21. August 2012

Ein schönes Spiegelei


Was das wird? Nur das schönste Spiegelei, das ihr je gesehen habt. Ein Rezept braucht ihr dafür nicht, die Bilder sind selbsterklärend:



Sonntag, 19. August 2012

Mein Bauch, 9. Monat

Meine Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu und wenn die Tage so heiss wie heute sind, bin ich darüber nicht traurig. Mein Bauch ist riesig und ich werde immer unbeweglicher. Auch mein Mädchen findet es, glaube ich, inzwischen ziemlich eng da drin und kickt mich deshalb regelmässig. Für mich heisst es jetzt: Noch zwei Wochen durchhalten. Danach muss ich nämlich nicht mehr arbeiten und kann, wenn alles nach Plan läuft, noch 3 Wochen "Ferien" vor der Geburt geniessen. Darauf freue ich mich sehr! Ich hoffe, ich kann in den drei Wochen noch etwas vorschlafen und nehme mir deshalb fest vor, jeden Tag mindestens einen Mittagschlaf zu machen. So sollte ich - rein theoretisch - für die schlaflosen Nächte, die nach der Geburt folgen, bestens vorbereitet sein. Hier noch ein paar Fotos von meinem wachsenden Bauch:

Donnerstag, 16. August 2012

Eine Geburt im Garten

Die Geburt meiner Tochter rückt immer näher und ich setze mich derzeit intensiv mit den verschiedenen Geburtsmethoden auseinander. Wenn ich ehrlich bin, war für mich schon immer klar: Ich werde im Spital gebären. Ich bin von Natur aus kein risikofreudiger Mensch (ich sehe beim Treppen gehen wahrscheinlich mehr Gefahren als die meisten von euch beim Bungee-Jumping sehen würden). Und obwohl die Geburt ein natürlicher Vorgang ist, den Frauen schon seit hunderten von Jahren auf mehr oder weniger dieselbe Weise er- und überleben, ist meine Devise: Es kann ja immer etwas schief gehen. Und genau deshalb will ich im Spital gebären, wo die Hebammen und Ärzte im Ernstfall schnell reagieren können.

Doch als ich diese Bilder von Josie Maran sah, die ihre Geburt auf People.com als "ein Wunder der Natur" beschrieben hat, sind meine Überzeugungen kurz ins Wanken geraten. Maran ist 34, Model und seit Jahren das Gesicht von Maybelline. Sie hat ihre zweite Tochter Indi (wie bereits ihre erste Tochter Rumi) im vergangenen Juli im Garten ihres Farmhauses in Pennsylvania (USA) auf die Welt gebracht. Ja, richtig gelesen: Im Garten, unter einer Heckenkirsche. Die Geburt dauerte laut Maran vier Stunden, während denen sie zusammen mit ihrem Mann in einem Kinder-Swimmingpool sass - in Anwesenheit von Hebammen selbstverständlich. Die Fotos der Geburt, die sie ebenfalls auf People.com veröffentlicht hat, sehen so friedlich aus, dass ich mir kurz überlegte, ob wir auch eine Heckenkirsche in unserem Garten haben... dann die Idee aber schnell wieder verwarf. Denn wie gesagt, ich gehe lieber auf Nummer sicher. Was meint ihr dazu?

Quelle: People.com, MB Anderson Photography
Quelle: People.com, MB Anderson Photography
Quelle: People.com, MB Anderson Photography


Mittwoch, 15. August 2012

Eine Dosis "jööö" gefällig?

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Ich kann es kaum erwarten, mein kleines Mädchen endlich zu sehen, in den Armen zu halten - und natürlich einzukleiden! Hier ein paar meiner letzten Einkäufe. Unter Aufbringung all meiner Willenskraft ist es mir bisher gelungen, KEINE Kleidchen zu kaufen. Da die Kleine erst im September auf die Welt kommt, wäre es für Sommerkleidchen und -röcke einfach schon zu kühl. Nächstes Jahr wird sie dann dafür umso mehr davon kriegen!

Ein kuschelig warmes Winterjäckchen.
...solche Füsschen will ich auch wieder an einem meiner Kleidungsstücke!
Das erste Paar Schuhe aus Italien: Check!
Streifen, Streifen, Streifen. Ich liebe Streifen!
Gestrickt von Grossmutter. Eine ähnliche Version davon trug bereits mein Mann (siehe Foto).
Jedes Mädchen braucht ein Paar Jeans zum kombinieren!

Montag, 13. August 2012

Selbstgemachte Pizza

Keine Pizza ist besser als die, die man selbst gemacht hat - und zwar inklusive dem Teig. Ich kann Fertigpizzateig, egal welcher Marke, nicht ausstehen und habe es bisher noch nie erlebt, dass mir von einem Pizzakurier eine wirklich gute Pizza nach Hause geliefert wurde. Deshalb mache ich regelmässig selbst Pizza im Blech. Das ist recht einfach und macht auch noch Spass, vor allem, wenn man sie zusammen mit den Gästen oder der Familie belegt. Denn ein Pizzabelag sagt immer viel über eine Person aus. Man ist, was man isst, wie es so schön heisst. Das Grundrezept für meinen Pizzateig habe ich von meiner Mutter. Es ist aber so ziemlich dasselbe wie dieses Rezept von Saisonküche.ch.

Wichtig: Den Teig mit viel Hingabe, Liebe und Geduld kneten...
...bis er geschmeidig ist und aussieht wie ein glatter Babypopo (oder so).
Teig auf viel Mehl (in meinem Fall wie immer Dinkelmehl) ausrollen...
...bis er in etwa die Grösse des Backofenblechs hat.
Dann aufs Blech transportieren und mit Tomatensauce bestreichen,...
...belegen (ja, mein Mann mag seine Pizzahälfte ordentlich)...
...und im Backofen auf unterster Rille bei 250 Grad oder heisser backen, bis der Pizzaboden knusprig ist.

Mittwoch, 8. August 2012

Wer ist die nächste?


Ich habe das Gefühl, dass es im Moment in Hollywood nur so von Schwangeren wimmelt. Das könnte an meiner verzerrten Wahrnehmung liegen (als Schwangere sieht man überall wo man hingeht nur Kugelbäuche und Kinder) oder aber es ist wirklich ein neuer Trend. Ich fände das natürlich toll. Denn ich kriege nicht genug davon, die Promi-Frauen und ihre wachsenden Bäuche in der Klatschpresse zu verfolgen, mein Bauch mit ihren Bäuchen zu vergleichen und mich von ihren Outfits inspirieren zu lassen. Besonders spannend ist es natürlich, zu raten, welche Schwangere wohl als nächstes gebären wird. So genau weiss man das ja nie - hier aber mal meine Liste der Promi-Damen, die bestimmt in Kürze Mami werden:

Drew Barrymore (Quelle: People.com)

Reese Witherspoon (Quelle: People.com)

Sarah Michelle Gellar (Quelle: People.com)


Vanessa Lachey (Quelle: People.com)
Melissa Joan Hart (Quelle: People.com)

Montag, 6. August 2012

Pancakes am Sonntagmorgen

Neben den grillierten Marshmallows gibt es noch etwas, das ich in den USA kennengelernt habe und nach dem ich während meiner Schwangerschaft regelmässig lechze: Pancakes. Ich mag sie am liebsten mit Erdbeeren und ganz viel Schlagsahne! Mein Mann dagegen isst sie gerne salzig (beispielsweise mit Guacamole oder einem Spiegelei und Speck). Und in den USA werden sie traditionell mit Ahornsirup serviert.


Ich habe die Pancakes nach einem einfachen Rezept von Jamie Oliver gemacht - liess jedoch die Blaubeeren weg. Natürlich habe ich wie immer statt Weizenmehl Dinkelmehl und statt Kuhmilch Mandelmilch verwendet. Die Schlagsahne ist aus Sojarahm. Dieser wird zwar nicht ganz so fest wie normaler Rahm, schmeckt aber genauso gut. Perfekter kann ein Sonntagmorgen wirklich nicht beginnen, oder?

Freitag, 3. August 2012

Fast Lunch: Pizza-Omelette

Ich arbeite zurzeit viel von Zuhause aus. Das kann man als Journalistin zum Glück recht gut - was einem als Schwangere und später wohl auch als Mutter zu Gute kommt. So kann ich mich jederzeit hinlegen, wenn die Rücken-, Bauch- oder Beinschmerzen aufgrund des grossen Bauches zu stark werden. Wenn ich jedoch zu Hause schreibe, stehe ich um 12.00 Uhr jedes Mal vor demselben Problem: Was kann ich aus dem spärlichen Kühlschrankinhalt und dem, was mir aus dem eigenen Garten zur Verfügung steht, zum Mittagessen kochen? Die Kriterien sind immer dieselben: Das Mittagessen soll füllend, gesund und so schnell wie möglich gemacht sein. Was dabei jeweils heraus kommt, haben jene, die Mutterfutter auf Facebook verfolgen, vielleicht bereits gesehen (Falls nicht: Hier Fan von Mutterfutter werden):

Schnell und fein: Pizza-Omelette
Teig pro Person: 50 g Mehl, 1 Ei, 1 dl Wasser und etwas Salz (ergibt zwei grosse Omeletten)
Mein Belag: Appenzeller Käse, Tomaten, Zwiebeln, Basilikum aus dem Garten
Omelette nach einigen Minuten wenden und belegen.
Nochmals ein paar Minuten auf mittlerer Stufe braten, zusammenfalten.

Mittwoch, 1. August 2012

Wichtige Erkenntnis zum 1. August

Die erste (und für manchen männlichen Artgenossen auch schon die letzte) wichtige Erkenntnis im Leben:


Feiert schön und lasst es krachen!