Mittwoch, 26. September 2012

Wehentee

Ich trinke jetzt meinen Wehentee. Hier das Rezept meiner Hebamme:

1 Stange Zimt
10 Nelken
1 Scheibe frische Ingwerwurzel
2 EL Eisenkraut

Das ganze in 1 Liter Wasser aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Prost!

Dienstag, 25. September 2012

Fast Lunch: Avocado-Spaghetti

Der Geburtstermin ist gekommen und gegangen und ich lerne: Selbst Schreiben, mein liebstes Hobby und meine Leidenschaft, kann anstrengend sein. Deshalb hier in wenigen Worten ein extrem einfacher Fast Lunch. Ich habe das Rezept von dem tollen Blog Two Peas & Their Pod. Mein Tipp: Das Spaghetti-Wasser als auch die Avocado-Sauce grosszügig salzen, sonst kann das Gericht etwas fade werden. Zudem habe ich als Farbklecks noch eine Tomate (geschält) gewürfelt und über die Spaghetti verteilt. Das ganze geht höchstens 15 Minuten. Wer Avocado mag, wird dieses Rezept lieben!


Freitag, 21. September 2012

Selbstgebackenes Brot

Wer mir auf Instagram (unter dem Namen "mutterfutter") folgt, weiss es vielleicht bereits: Ich habe diese Woche mein eigenes Brot gebacken. Und ich muss sagen, das lohnt sich! Nicht nur für mich, weil Dinkelbrot nicht so einfach zu finden und meist teuer ist, sondern auch für alle, die Brot mögen. Es ist sehr schnell gemacht und schmeckt wirklich um Welten besser als aus dem Laden. Dazu kommt der herrliche Duft, der sich in der Wohnung verbreitet, wenn man ein Brot im Backofen hat.

Für mein Brot habe ich folgendes Rezept befolgt:

300 g Mehl (wahlweise Dinkel, Weizen, Weiss, Vollkorn oder ein Gemisch)
30 g Butter
1-2 TL Salz
1 Pack Trockenhefe
1,8 dl Wasser (lauwarm)

Alles mischen und zu einem schönen Teig kneten. Danach rund zwei Stunden zugedeckt aufgehen lassen. In Form bringen (ich habe ein Twister gemacht) und bei 220 Grad für 20 Minuten in den Backofen. Am besten noch warm geniessen - bei mir gab es dazu Fleischkäse und Kartoffelsalat. Viel Spass und en Guete!


Mittwoch, 19. September 2012

Ich brauche diesen Salat!

Ihr Lieben, ich wünschte, ich könnte euch mit der Nachricht begrüssen, dass mein Baby inzwischen das Licht der Welt erblickt hat. Kann ich aber nicht. Ich weiss ich weiss, ich sollte dankbar sein. Denn jetzt kann ich noch ganz viel schlafen und mein Leben geniessen, in Ruhe einen Kaffee trinken und ein feines Nachtessen im Restaurant verschlingen, ohne von Babygeschrei gestört zu werden. Aber meine Ungeduld ist am Höhepunkt angelangt. Ich will mein Mädchen ENDLICH sehen! Deshalb brauche ich dringend diesen Salat:

Quelle: http://siriouslydelicious.blogspot.com
Der Salat heisst "Maternity Salad", stammt aus einem Restaurant in den USA und soll schon bei zahlreichen Frauen Wehen ausgelöst haben. Es geht dabei hauptsächlich um die Salatsauce, die wahrscheinlich (das Rezept ist natürlich streng geheim) Rizinusöl enthält, welches dafür bekannt ist, Wehen auszulösen. Angeblich sollen täglich unzählige schwangere Frauen in das Restaurant pilgern, in der Hoffnung, so die Geburt einzuleiten.

Normalerweise halte ich von solchen Märchengeschichten - besonders, wenn sie aus Amerika stammen - nicht viel. Doch vor zwei Wochen wurde eine meiner Lieblingsbloggerinnen, Siri von Siriously Delicious, von einer US-Radiostation darum gebeten, diesen Salat live auf Sendung zu essen. Sie war damals knapp vor dem Geburtstermin und konnte die Geburt wie ich kaum erwarten. Sie sagte zu, ass den Salat und - ihr werdet es nicht glauben - brachte kurze Zeit später ihre Tochter zur Welt. Hier könnt ihr die Story selbst lesen. Das reicht mir als Beweis. Ich will diesen Salat!

Freitag, 14. September 2012

Fast Lunch: Kürbissuppe

Es ist wieder Kürbis-Zeit. Ein weiterer Grund, wieso ich den Herbst liebe. Während ich Kürbis als Gemüse nicht so mag, schmeckt mir selbstgemachte Kürbissuppe sehr! Hier das schnelle Rezept für ein Fast Lunch oder eine feine Vorspeise:

Man nehme ein schönes Stück Moscato-Kürbis...
...und schneidet diesen in Stücke.
Dann dünstet man in der Pfanne eine Zwiebel sowie eine Knoblauchzehe (grob gehackt) an und fügt die Kürbisstücke und etwas Curry-Gewürz (1 Esslöffel) hinzu. Mit Weisswein ablöschen. Danach mit Gemüsebouillon zudecken und ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren und mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Zum Schluss noch etwas geschlagene Sahne (in meinem Fall natürlich Soja-Sahne) obendrauf und fertig ist diese leckere Herbst-Mahlzeit!


Mittwoch, 12. September 2012

Jetzt wirds ernst



Habe ich schon gesagt, dass ich langsam genug vom Schwangersein habe und die Geburt meines Mädchens kaum mehr erwarten kann? Hier eine Liste der Dinge, die ich derzeit mache, um der Kleinen klarzumachen, dass sie langsam kommen kann:
  1. Ich schaue meinem Bauch ganz tief in die Augen und sage: "Liebes Baby, du kannst jetzt kommen. Oder zumindest endlich etwas tiefer ins Becken sinken, damit der Weg nicht mehr so weit ist."
  2. Ich mache jeden Tag einen langen (20 Minuten sind viel für eine Hochschwangere) Spaziergang. Durch Bewegung sollte sich das Baby ebenfalls nach unten in Geburtsposition begeben. 
  3. Aus demselben Grund staubsauge, putze und gärtnere ich auch, als gäbe es kein Morgen.
  4. Ich würze meine Gerichte mit Ingwer, Zimt und viel Chili - diese Gewürze sollen ebenfalls wehenauslösend wirken.
  5. Ich schaue mir wehmütig meine Diesel-Jeans an, die ich mir kurz vor meiner Schwangerschaft gekauft habe. Sie ist sehr enganliegend und passte mir damals wie angegossen. Die schaue ich mir also an und sage dann ganz laut, damit es mein Mädchen auch hört: "Ich freue mich auf den Tag, an dem ich wieder in DIESE Jeans passe!"
  6. Manchmal hüpfe ich in der Wohnung rauf und runter. Aber nur wenns keiner sieht.
  7. Am Wochenende werde ich mir ein Glas Prosecco gönnen. Das soll auch helfen...
  8. ...und dürfte bei meiner Trinkfestigkeit schon nach wenigen Minuten zum ultimativen Wehenauslöser führen: Sex.
Gibt es sonst noch etwas (ausser Rizinusöl, so weit bin ich noch nicht), das ich tun könnte? Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungsberichte.

Soll Wehen auslösen: Scharfes Essen (liebevoll zubereitet von meiner Schwester)

Montag, 10. September 2012

Artischocken-Saison

Die Artischocke oder auch "alte Socke", wie sie mein Mann jeweils liebevoll nennt, ist eines meiner absoluten Lieblingsgemüse. Was heisst Gemüse! Wenn ihr mich fragt ist sie ein Kunstwerk. Derzeit sind sie wieder in jedem Supermarkt erhältlich, weshalb ich mir auch nicht erklären kann, wieso Artischocken in der Schweiz so unbekannt sind.

Vielleicht liegt es daran, dass viele nicht richtig wissen, wie man eine Artischocke zubereitet. Dem werde ich nun Abhilfe schaffen. Es ist ganz einfach: Man muss sie nur ins heisse, gesalzene Wasser werfen und so lange kochen, bis sich die Blätter, wenn man leicht dran zupft, ganz von alleine ablösen (je nach Grösse der Artischocke 45-60 Minuten).

Nun gibt es natürlich Köche, die alles Mögliche mit Artischocken machen, beim Rüsten beispielsweise alle Blätter bis aufs Herz entfernen, dieses dann kochen oder in kleinen Stücken in ein Risotto werfen. Davon halte ich nichts. Erstens ist eine Artischocke im rohen Zustand unheimlich hart und schwer zu rüsten, zweitens beinhalten diese Blätter, die von vielen so achtlos weggeworfen werden, unheimlich viel feines Fruchtfleisch. Und dieses Fruchtfleisch, das man mit den Zähnen aus jedem einzelnen Blatt "ziehen" kann, hat einen einzigartigen, zart-bitteren, unbeschreiblichen Geschmack (der mit einem Glas trockenen Rotwein erst so richtig zur Geltung kommt).

Damit das ganze geschmacklich noch mehr Spass macht, serviere ich zu Artischocken jeweils eine einfache Sauerrahm-Sauce, wie man sie auch zu Kartoffeln isst. Hier die Details dazu, wie man eine Artischocke als Vorspeise serviert und isst:

Als Dip dient Sauerrahm mit Schnittlauch, Salz, einer gepressten Knoblauchzehe und ganz wenig Mayonnaise.

Die äussersten Blätter können nach dem Kochen entfernt werden. Sie enthalten wenig Fruchtfleisch.

Die restlichen Blätter werden gedippt und durch die Zähne gezogen (nicht abgebissen!). Mmmmm.....
Irgendwann stösst man auf die letzten paar Blätter vor dem Herzen. Auch diese können wieder entfernt werden.
Das sieht dann so aus. Nun muss dieser haarige Teil mit einem Messer rausgeschnitten werden...
...was so aussieht.
Das Beste zum Schluss: Das Artischockenherz kann erneut mit viel Sauce gefüllt und ganz aufgegessen werden. Lecker!

Was aus einer Artischocke wird, wenn man sie nicht isst, könnt ihr auf der Mutterfutter-Fanpage auf Facebook bewundern. Fan werden lohnt sich!


Freitag, 7. September 2012

Meine 1. Woche zu Hause

Ich bin jetzt seit einer Woche zu Hause und der sogenannte Nestbau-Instinkt, den anscheinend viele Schwangere kurz vor der Geburt heimsucht, hat mich voll erwischt. Ich tigere jeden Tag wie eine verrückte durch die ganze Wohnung, erstelle To-Do-Listen, räume auf und um, putze, optimiere und fange dann wieder von vorne an. Mein Mann kommt jeden Abend nach Hause und geht als erstes durch die ganze Wohnung um zu sehen, was sich heute wieder verändert hat.

Zwischendurch bin ich zudem fleissig am Himbeerblättertee trinken. Er soll laut meiner Hebamme die Gebärmuttermuskeln stärken und so die Wehen-Phase während der Geburt verkürzen. Eine ähnliche Wirkung soll die Akupunktur-Behandlung haben, der ich mich derzeit einmal pro Woche unterziehe. Überhaupt lasse ich mir im Moment alles aufschwatzen, was jemals einer Frau bei der Geburt geholfen haben soll. Ganz nach dem Motto "hilfts nicht, so schadet es auch nicht", probiere ich alles Erdenkliche, um die letzten Tage inklusive der Geburt so erträglich wie möglich zu gestalten. Denn eines ist klar: Das Leben als Hochschwangere ist kein Zuckerschlecken. Und ich habe gehört, auch die Geburt sei nicht zu unterschätzen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten...

Ich, wie ich noch etwas verloren an meinem neuen Arbeitsplatz stehe. (Wer hat hier einen Braten im Ofen?)

Mittwoch, 5. September 2012

Das Kinderzimmer

Wir sind dieses Wochenende endlich damit fertig geworden, das Kinderzimmer einzurichten. Nun hängen alle Bilder und sogar die erste Packung Windeln steht bereit - die Kleine kann also kommen.

Neben den Must-Haves wie Kinderkrippe und Wickeltisch habe ich mir im Babyzimmer eine Stillecke eingerichtet. Sie besteht aus einem absoluten Design-Klassiker, dem Lounge Chair, und einem antiken Spiegel, den ich bei meinen Eltern vor der Abfallmulde gerettet habe. Hier ein paar Impressionen des Zimmers. Ich hoffe es gefällt euch!

Die Kinderkrippe mit dem ersten Kuscheltierchen.
Eine Magnetstange für schöne Zeichnungen, Fotos usw.
Der Wickeltisch und ein tolles Bild, dass ich von meiner Mutter geschenkt bekommen habe.
Eine Hängematte. Baby muss man sein!
Die Stillecke für ruhige Momente mit meinem Mädchen.

Montag, 3. September 2012

French Toast mit Zimt und Erdbeeren

In letzter Zeit fällt es mir schwer, am Morgen aus dem Bett zu kommen. Einerseits, weil ich schon kurz nach dem aufwachen wieder müde bin. Andererseits aber auch, weil es langsam richtig schwierig wird, in meinem hochschwangeren Zustand aufzustehen. Ich muss entweder mit viel Schwung aus dem Bett rollen und hoffen, dass ich auf den Füssen lande, oder aber ich brauche die Hilfe einer anderen Person.

Wenn ich dann am Morgen also jeweils so im Bett liege und noch nicht wirklich bereit bin, den schwungvollen Aufstand zu vollziehen, bleibt mir viel Zeit, um darüber nachzudenken, was ich zum Frühstück will. Und gestern kam ich dabei auf die grandiose Idee, Frech Toast mit Zimt und Erdbeeren zu machen. So einfach. Sooo lecker.

Alles, was man dafür braucht, ist Toast oder Brot, ein Ei (verquirlt), Zimt und Zucker sowie Erdbeeren.
Toast oder eine Scheibe Brot im Ei wenden und gut vollsaugen lassen.

Dann in der Zimt- und Zucker-Mischung wenden.
Auf beiden Seiten gut anbraten.
Und fertig ist eine der feinsten Kindheitserinnerungen meines Lebens.