Donnerstag, 29. November 2012

Die Meinung der Anderen

Letzthin war ich mit meiner Kleinen in der Stadt unterwegs. Sie war etwas quengelig, weil sie am Tag zuvor geimpft wurde. Damit wir uns richtig verstehen: Sie hat nicht etwa geweint, sondern eben nur etwas gequengelt. Für die alte Dame, die neben mir an der Bushaltestelle stand, war das aber Anlass genug, ihr Kopf in den Kinderwagen zu stecken, als wärs ihre eigene Wohnung. Nachdem sie Amelie von allen Seiten ausgiebig betrachtet hatte, drehte sie sich zu mir und sagte: "Dem armen Baby ist es hier drin doch viel zu eng. Es braucht etwas Bewegungsfreiheit!" Ähä. Ich zeig Ihnen jetzt dann mal ein Ort wo's eng ist, Lady.

Mal ehrlich, ist schon klar, wir haben alle eine Meinung zu allem - ich bin ja auch nicht eine, die Mühe hat, ihre Gedanken mitzuteilen. Aber muss denn wirklich jede Frau, die selbst Mutter ist oder Frauen kennt, die Kinder haben, mit ihren Weisheiten um sich schlagen als wäre sie in einer Karate-Lektion? Nur weil ich mit einem Kinderwagen unterwegs bin, bedeutet das doch nicht, dass ich mich über Inputs von wildfremden Menschen freue. Aber genau das tun Frauen (ich sage es nicht gern, aber es sind nun mal vor allem Frauen), wenn sie ein Baby sehen. Sie geben ihren Senf dazu. Wäre ich ohne den Kinderwagen an der Bushaltestelle gestanden, die alte Dame hätte mich nicht mal beachtet. Oder ist es euch schon mal passiert, dass ihr auf den Bus gewartet habt und die Person neben euch einfach mal so zu euch sagte: "Also wenn du mich fragst, deine Jacke gefällt mir nicht. Die Farbe ist zwar ganz ok, aber der Schnitt ist etwas ungünstig!" Wohl eher nicht. Wieso also passiert einem das ständig, wenn man mit einem Baby unterwegs ist?

Sicher, ein Baby ist süss und löst viel Freude aus. Und diese Freude möchte man mitteilen. Nur haben manche Menschen eine komische Art, ihre Freude zu zeigen. Ich jedenfalls habe mir in dem Moment geschworen: Nie nie nie - aber auch gar nie - werde ich einer Mutter ungefragt meine Meinung aufzwingen. Das könnte schwierig werden, ich weiss, aber ich werde es zumindest versuchen.

Von jetzt an gehe ich nur noch im Wald spazieren. Dort ist es schön ruhig.

Montag, 26. November 2012

Was Babys so machen

Habt ihr euch auch schon gefragt, was Babys träumen, während sie ihre lustigen Posen einnehmen und ihre kleinen Gesichter verziehen? Adele Enersen von Milasdaydreams.blogspot.com hat die Antwort darauf. Eine extrem süsse Fotoreihe, findet ihr nicht auch?

Quelle: Milasdaydreams.blogspot.com

Freitag, 23. November 2012

Ich habe Fragen

Ich bin nun seit genau zwei Monaten Mama, und in diesen zwei Monaten haben sich mir einige Fragen aufgetan:

  1. Wieso lachen Babys eigentlich IMMER, wenn sie auf dem Wickeltisch liegen? Wissen sie am Ende vielleicht ganz genau, zu was sie uns da zwingen?
  2. Wieso schafft es auch eine noch so wortgewandte Mutter (und dafür halte ich mich selbstverständlich) nicht, mit ihrem Baby normal zu reden? Das hört ja nicht bei "Jatututututu" auf. Nein, inzwischen ist es soweit, dass ich jedes Mal, wenn ich Amelie wickle, das Lied "S'isch ja nur es chlises Träumli gsi" singe, das wort "Träumli" jedoch mit "Fürzli" ersetze.
  3. Und wo wir gerade beim Wickeltisch sind: Wie schaffen es Babys auch bei der modernsten Hightech-Windel noch, das Sicherheitsleck zu finden und direkt in die Hose zu kacken?
  4. Damit kommen wir zum nächsten Thema: Die Wäsche. Wie ist es möglich, dass die Kleider seit Neuestem selbst wenn ich sie frisch gewaschen aus der Waschmaschine nehme, noch nach saurer Milch und Kotze riechen?
  5. Und wieso werden ALLE Babys ruhig, wenn sie einen Staubsauger hören? Ich weigere mich einfach zu glauben, dass unsere Gebärmutter eine ähnliche Geräuschkulisse liefert. Das ist doch wirklich etwas gar laut und, naja, elektronisch.
Vielleicht kennt ihr ja die Antwort auf eine dieser Fragen oder aber ihr habt ein paar eigene Fragen, die bisher unbeantwortet blieben. Wenn ja, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Donnerstag, 22. November 2012

Fast Lunch: Warmer Quinoa-Salat

Ich habe Quinoa in Bolivien kennengelernt, wo es zu jedem Gericht als Stärkebeilage serviert wird. Bolivien ist ein sehr armes Land (eine Übernachtung im Hotel kostete uns 8 Franken) und Quinoa ist in Südamerika etwas vom günstigsten, das zu kriegen ist. Hier in der Schweiz ist das sogenannte "Pseudogetreide" etwas teurer, ihr solltet es aber trotzdem unbedingt mal probieren. Ich habe mich sofort in diese feinen Körnchen verliebt. Nicht nur sind sie sehr gesund (und glutenfrei, was mir als Weizenallergiker zu Gute kommt), sondern Quinoa ist auch sehr lecker. Hier ein feiner, sehr einfacher Salat, den ihr in 20 Minuten zubereitet habt, nahrhaft ist und mal etwas Abwechslung in die Schweizer Küche bringt. Ich habe statt weissem Quinoa roter Quinoa verwendet. Schmeckt aber fast gleich.



Freitag, 16. November 2012

Extrem coole Magnete

Ich habe letzten Samstag im Internet Magnete bestellt, die ich euch einfach zeigen muss. Sie stammen von der Londoner Firma Sticky Gram, deren Gründer eine absolut geniale Idee hatte: Aus Instagram-Fotos Magnete machen. Ja, so einfach kann eine gute Idee sein. Bestellen kann man sie von überall her - sogar in die Schweiz werden sie geliefert. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen.

Ich habe ein paar süsse Baby-Fotos (weil ich ja eh nur noch Baby-Fotos auf Instagram lade) bestellt. Sie sind innert 4 Werktagen angekommen. Weil unsere Kühlschranktür nicht magnetisch ist, kleben die Dinger nun am Türrahmen von Amelies Zimmer. Gekostet hat das ganze 14.99 Dollar. Falls ihr auch bestellen wollt, könnt ihr mit diesem Friendscode, den ich bei meiner Bestellung erhalten habe, noch zwei Dollar spare: FRIENDDNC5








Donnerstag, 15. November 2012

Testbericht: Ein Schaf zum einschlafen

Vor kurzem habe ich das Dream Sheep Ewan zum Testen erhalten. Das Stofftier hat im Bauch eine Musikdose versteckt, die statt den üblichen Melodien die Töne nachahmt, mit denen das Baby im Bauch der Mutter berieselt wird. Dazu gehören der Herzschlag sowie ein ziemlich lautes Rauschen. Diese Tonkulisse soll das Baby beruhigen und ihm so beim Einschlafen helfen.

Ich habe das Schaf natürlich sofort ausprobiert. Denn mal ehrlich, welche Mutter wird nicht hellhörig, wenn ein Produkt eine beruhigende und einschläfernde Wirkung auf Babys verspricht? Wünschen wir uns nicht alle ein bisschen mehr Schlaf?

Nun, leider kann ich nicht sagen, dass Ewan bei Amelie Wunder bewirkt hat. Auch wenn Promis wie Lily Allen auf der Website des Herstellers auf das Produkt schwören, hat es meine Kleine nicht zum Einschlafen gebracht. Zwar hört sie sich die Töne jeweils interessiert an, doch nach wie vor gilt: Wenn Amelie nicht schlafen will, schläft sie auch nicht. Derweil fallen Mami bei dem mehr oder weniger angenehmen Rauschen schon mal die Augen zu. Und damit ist zumindest der Mutter ja auch gedient. Fazit: Hilfts nicht, so schadets nicht. Und süss dreinschauen kann es allemal:

Für euch getestet: Dream Sheep Ewan

Donnerstag, 8. November 2012

Mit Halloween-Süssigkeiten ist nicht zu spassen


Wie bereits letztes Jahr hat der US-Komiker und Late Night Host Jimmy Kimmel auch dieses Jahr wieder Eltern dazu aufgefordert, Videos auf Youtube zu stellen, in denen sie ihren Kindern erklären, sie hätten all ihre Halloween-Süssigkeiten gegessen. Wie zu erwarten ist, reagieren die Kinder darauf mit viel Tränen, Wut und Unverständnis. Ein bisschen lustig ist es trotzdem. Hier das neue Video sowie das vom Vorjahr:


 

 


Dienstag, 6. November 2012

Tage wie dieser

Mein Tag begann damit, dass Amelie nach gefühlten 3 Stunden Dauerstillen um 1.00 Uhr Nachts beschloss, alles wieder rauszulassen. Das Bett, der Boden, die Kleider, sie selbst: Nichts blieb verschont. Und zur Krönung wurde dann auch noch das Haltevermögen der Windel überstrapaziert. Kein Problem. So lohnt sich das Mitternachtsbad wenigstens.

Klar, dass man nach so viel Aufregung wieder hungrig ist - der Still-Marathon ging um ca. 2.00 Uhr also wieder von vorne los und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Um fair zu sein: Von 6.00 Uhr bis 9.00 Uhr habe ich meine Augen dann doch kurz geschlossen. Oder aber ich habe ein Blackout von 3 Stunden. So wie früher, als meine nächtlichen Aktivitäten noch etwas mit Alkohol zu tun hatten.

Lacht ihr schon? Wenn nicht, hier kommt die Pointe: Ich muss jeden Morgen aufstehen und mir einen KOFFEINFREIEN Kaffee machen. Ja, JETZT lacht ihr.

Wisst ihr, wer auch lacht?


Und schon ist alles wieder vergessen. Ein Hoch auf die Mutterschaftshormone.

Montag, 5. November 2012

Marroni-Muffins ohne Mehl

Wie ich euch auf der Facebook-Page von Mutterfutter (Dabei sein ist alles!) bereits verraten habe, backe ich derzeit mehrmals in der Woche. Als Vollzeit-Mutter hat man dazu nun mal die Zeit. Ende letzte Woche habe ich diese Marroni-Muffins ohne Mehl gemacht und kann sie euch wärmstens ans Herz legen. Kleiner Tipp für alle, die wie ich statt kleine Muffins grosse machen (der Teig reicht für 6 bis 7 davon): 35 Minuten Backzeit reicht aus, dann werden sie richtig schön feucht in der Mitte. Ich werde diese Marroni-Muffins diese Saison bestimmt noch mehrmals machen!

Mein Topping: Mokka! Mini-mini-Espresso aus der Maschine mit so viel Puderzucker mischen, bis die Konsistenz stimmt.