Freitag, 20. Dezember 2013

Spiel mit dem Wasser

Amelie spielt zur Zeit wahnsinnig gerne mit Wasser. Sie könnte stundenlang mit ein paar Plastikförmchen in der Badewanne verbringen. Aber auch bei Tisch faszinieren sie alle Behälter mit Flüssigkeit drin - sei es ihr eigenes Glas, der Teekrug oder Mamas Kaffeetasse. Am liebsten würde sie sich ständig etwas einschenken und dann mit dem Löffelchen rühren (so wie Mami das beim Kaffee immer macht).

Eigentlich wäre der Sommer ja die bessere Jahreszeit, um die Kleinen mit Wasser experimentieren zu lassen. Aber ich möchte Amelie die Freude daran nicht nehmen, auch wenn Winter ist. Also habe ich ihr einen kleinen Plastikkrug und eine Tasse hingestellt und liess sie damit spielen. Ich habe ihr extra nicht viel Wasser in den Krug gefüllt, damit sie nicht viel ausschütten konnte. Zudem habe ich als Unterlage ein Frotteetuch verwendet. Dieses hat das Wasser immer schön aufgesogen, das Amelie verschüttet hat. Und sie freute sich riesig. Für etwa eine halbe Stunde hat sie das Wasser von einem Behälter in den anderen gekippen - die Treffsicherheit war dabei nebensache. Als schöner Nebeneffekt hat sich auch immer wieder mal einen grossen Schluck getrunken.


Dienstag, 10. Dezember 2013

3. Geschenktipp: Merino Kids Pyjama

http://www.merinokids.co.nz/shop/MERINO+CLOTHING/pj.html
Quelle: www.merinokids.co.nz

Nach Geschenktipps für die beste Freundin und die Grosseltern wird es höchste Zeit für die beste Geschenkkategorie überhaupt: Baby-Geschenke. Wo soll ich anfangen? Es gibt so viele schöne Sachen, die man Babys schenken kann - eigentlich könnte ich in jedem Kinderladen etwa 10 Geschenke kaufen.

Ich möchte euch deshalb einen kleinen Geheimtipp geben. Die Marke Merino Kids ist in der Schweiz noch nicht sehr bekannt. Das Label stammt aus Neuseeland und produziert Baby-Textilien aus Merinowolle. Ich bin ein grosser Fan von Merinowolle, denn sie hat eine ganze Handvoll Vorteile: Schon im Jahr 1979 haben die englischen Wissenschaftler Scott und Richards vom Cambridge Maternity Hospital herausgefunden, dass Babys mit Merino-Textilien besser schlafen.  Im Unterschied zu klassischer Wolle hat die Merinofaser eine seidige Aussenhülle. Das macht sie weich und kuschlig. Merinowolle kann zudem Wasserdampf und Körperfeuchtigkeit aufnehmen und nach aussen abgeben. Ein weiterer Vorteil besonders für uns Mütter: Merinowolle muss seltener gewaschen werden, da Gerüche und Schmutz sich in den Fasern nicht halten können.

http://www.merinokids.co.nz/shop/MERINO+CLOTHING/pj.html
 Quelle: www.merinokids.co.nz

Deshalb und auch, weil die Mode von Merino Kids unheimlich schön ist, kann ich euch das Label nur ans Herzen legen. Amelie hat dieses Pyjama und ich beneide sie richtig darum - es sieht so bequem aus! Dank der Atmungsaktivität eignen sich die Sachen übrigens auch bestens als Skiunterwäsche.

Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. Ich habe meine ehrliche Meinung dazu wiedergegeben.


Montag, 9. Dezember 2013

2. Geschenktipp: Ein Fotobuch von Fuji.ch

 https://fuji.ch/de/fotobuch/fotobuch-a4-hardcover-4302


Was soll man den Grosseltern auf Weihnachten schenken, wenn das Kind noch zu klein ist, um etwas zu basteln? Ich finde es immer schön, ihnen die schönsten Familienfotos in Form eines Fotobuches oder eines Kalenders zu schenken. Nicht nur werden so die schönsten Momente im Kreise der Familie verewigt, man kann sie sich auch noch das ganze Jahr über in Erinnerung rufen und lächelnd die schönen Fotos anschauen. Schon seit Jahren schenken meine Geschwister und ich unseren Grosseltern einen Kalender fürs kommende Jahr und jedes Mal können sie es kaum erwarten, am 24. Dezember die neuen Fotos anzuschauen.


Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Jahr die Seite Fuji.ch für euch testen zu dürfen. Ich habe ein  Fotobuch im Digitaldruck mit Hardcover mit Familienfotos gefüllt und bestellt und war besonders mit dem Hardcover sehr zufrieden. Die Buchhülle ist sehr schön und lässt das Buch wie ein echtes Bilderbuch daherkommen. Zudem gefielen mir die unzähligen hübschen Optionen für den Hintergrund. Bisher habe ich all meine Fotobücher mit weissem Hintergrund bestellt, weil ich hinter meinen Fotos weder einen Sonnenuntergang noch einen Sandstrand sehen möchte. Auf Fuji.ch kann man jedoch zwischen gekritzelten Blumen, Herzen und Smileys wählen – das liess mein Mutterherz höher schlagen.

Mit der Software von Fuji.ch sind die Fotos automatisch in chronologischer Reihenfolge.


Das Besondere bei Fuji.ch ist, dass man eine Software auf den Computer laden kann, um das Fotobuch zu kreieren. Sie soll einem vor allem die mühsame Anordnung der Fotos erleichtern. Tatsächlich wurden meine Bilder automatisch in chronologischer Reihenfolge auf die Albumseiten verteil. Etwas Mühe hatte die Software jedoch mit den Hoch- und Querformaten der Bilder. Ich habe aber auch so noch viel Zeit gespart und würde die Software das nächste Mal auf jeden Fall wieder verwenden. Fuji.ch ist übrigens mehrmals Testsieger geworden – beispielsweise bei PCtipp.ch oder Sonntagszeitung.ch.

Falls ihr dieses Jahr also auch ein Fotobuch unter den Christbaum legen wollt, könnt ihr dieses noch bis Mittwoch bestellen. Und unter diesem Linkt gibt es sogar noch 40 Prozent Rabatt (dieser gilt noch bis Ende Dezember).

Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. Ich habe meine ehrliche Meinung dazu wiedergegeben.

Impressionen vom Wochenende


Wir haben dieses Wochendende viel gebacken. Wie jedes Jahr habe ich versucht, schöne Grittibänz zum Samichlaustag zu machen. Und wie jedes Jahr sind sie nicht so schön geworden. Aber fein. Und das ist ja die Hauptsache. Mein Rezept habe ich letztes Jahr schon mit euch geteilt. Zudem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Lebkuchen gebacken und die sind mir richig gut gelungen. Das Rezept stammt von Swissmilk - übrigens eine tolle Quelle für Rezepte. Wie immer habe ich die Kuhmilch im Rezept ersetzt. Diesmal benutzte ich statt Crème fraîche rund 1 dl Reismilch. Auch zum bestreichen der Lebkuchen eignete sich die Reismilch perfekt. 



Donnerstag, 5. Dezember 2013

Jetzt muss ich mal etwas loswerden

Ich habe in den vergangenen zwei Tagen zwei Storys gelesen, die mir nicht aus dem Kopf wollen. Weil sie mich wütend machen. Es geht in beiden Geschichten um den Körper der Frau nach der Geburt. Der erste Bericht stammt von der Schweizer Illustrierten. Eigentlich ist es eine Fotoserie, in der eine amerikanische Fotografin und Dreifachmama Frauenkörper nach einer oder mehreren Geburten zeigt. Es sind keine Fotos von durchtrainierten Bäuchen sondern solche von schönen, weichen Rundungen (die Babys übrigens lieben, um sich reinzukuscheln - jede Mama kennt das). Hier zwei Fotos aus der Serie. (Den ganzen Artikel findet ihr hier.)

https://www.facebook.com/ashleedwells?fref=ts
Foto von Ashlee Wells Jackson

https://www.facebook.com/ashleedwells?fref=ts
Foto von Ashlee Wells Jackson

Ich bin ein grosser Fan solcher ehrlichen Fotos, weil ich ein Fan des Lebens bin. Und das Leben ist nun mal nicht perfekt, das ist ja gerade das Spannende daran.

Nun gut, hier die zweite Story: Das Internet empört sich über die Fotos einer Fitnessbloggerin namens Caroline Berg Eriksen, die 4 Tage nach der Geburt so aussieht:


Screenshot http://instagram.com/fotballfrue

Sicher, das ist gemein. Weil nicht jede Frau 4 Tage nach der Geburt so aussieht. Weil manche Frauen auch 10 Jahre nach der Geburt nicht so aussehen. Das hat nicht nur mit Sport und Ernährung zu tun, sondern auch mit den Genen. Weder für diesen Körper noch für einen anderen muss man eine Frau hassen oder beleidigen. Das hat niemand verdient. Aber darum gehts mir nicht.

Mein Problem: Wieso konzentrieren wir Frauen uns immer so sehr auf den Körper? Wir schaffen Leben. Ist das denn nicht genug? Müssen wir dabei auch noch gut aussehen? Ich finde nicht. Weil wir LEBEN schaffen. Wir SCHAFFEN Leben, verdammt. Das ist besser als alles, ja wirklich ALLES, was man sonst im Leben machen kann.

Und noch etwas: Auf jede Frau, die ihre Schwangerschaftsstreifen hasst, kommt eine Frau, die alles dafür geben würde. 

Das wollte ich nur mal sagen. Was meint ihr dazu?

PS: Hier ein Foto von mir ca. 1 Woche nach der Geburt.

Dienstag, 3. Dezember 2013

1. Geschenktipp: Handgemachte Bio-Schokolade

Es ist Weihnachtszeit und wir sind gestresst, weil wir Geschenke suchen müssen. Hier etwas, das sowohl den Stress mindert als auch ein sehr gutes Geschenk für eine Freundin machen würde: Diese feine Schokolade aus Holland. Ich weiss, ich weiss, wir Schweizer haben auch feine Schoggi. Aber ehrlich, die "Australian Homemade" kann mithalten. Sie ist hier online erhältlich und was mir besonders gefällt - nebst dem Bio-Label natürlich - ist, dass auf der Website auf alle Allergiker eingegangen wird. Bei jeder einzelnen Schokolade wird deklariert, ob sie Inhaltstoffe wie Gluten, Laktose oder Nüsse enthält. UND sie ist bezahlbar. Aber seht selbst! Ich gönn mir jetzt ein Täfeli Schoggi (oder zwei) und ein Kafi. Die Kleine schläft.

Quelle: Australian
Quelle: Australian


Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. Ich habe meine ehrliche Meinung dazu wiedergegeben.   

Freitag, 22. November 2013

Das Wunder Mensch

Screenshot Youtube

Sorry, das ich heute schon wieder ein Video online stelle. Aber ich muss euch die Transformation von Ward Miles von einem Frühchen zu einem gesunden Baby einfach zeigen. Was der medizinische Fortschritt alles möglich macht, übersteigt meine Vorstellungskraft. Wenn euch das Video von gestern nicht zum weinen brachte, dann zieht euch dieses hier ganz bestimmt den Boden unter den Füssen weg....


Donnerstag, 21. November 2013

Wenn mal wieder alles schief läuft...

Screenshot Vimeo

Kennt ihr die Tage, an denen man das Gefühl hat, als Mutter mal wieder alles falsch gemacht zu haben? Ich finde mich als Mutter oft zu ungeduldig und mache mir Vorwürfe, mir nicht genug Zeit für die Kleine und ihre Bedürfnisse zu nehmen. Wenn ihr das auch kennt, dann schaut euch dieses Video an und wischt euch danach mit Stolz und Würde den Staub von den Schultern:



Dienstag, 19. November 2013

Mami ist müde

Weil es für mehr nicht reicht, hier ein Quote, das mich zum Lachen brachte - immerhin kann ich noch darüber lachen. Amelie ist nach knapp einer Woche ohne Schnupfen wieder krank. Wir schlafen deshalb kaum, was an sich schon schlimm genug ist. Doch wenn man am nächsten Tag zur Arbeit muss, ist das wirklich kaum auszuhalten. Mir tut vor Müdigkeit mein Kopf weh. Das ist nicht schön.


Sonntag, 10. November 2013

Im Schnelldurchlauf

Wie meine erste Arbeitswoche war? Etwa so:



Sie ging sehr schnell vorbei. Es war anstrengend, am Abend todmüde nach Hause zu kommen und statt die Füsse hochzulagern von Amelie nochmals voll beansprucht zu werden. Und trotzdem habe ich es geliebt, wieder im Büro zu sein. Ich habe gar nicht gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe. Natürlich habe ich den Tag hindurch immer mal wieder an meine Tochter gedacht. Aber genauso oft dachte ich auch, wie schön es ist, wieder Journalistin zu sein.

Die Woche war nicht nur für mich, sondern auch für Amelie sehr anstrengend. Sie geht einmal in der Woche in die Kinderkrippe. Danach kommt sie jeweils schon so übermüdet nach Hause, dass es schwierig ist, noch etwas mit ihr anzufangen. Zudem ist sie noch ein bis zwei Mal die Woche bei der Grossmutter, wo die Tage schon spürbar ruhiger vergehen. Trotzdem lässt sie mich Abends jeweils wissen, wie sehr sie mich vermisst hat. Sie will ständigen Körperkontakt - meist auch in der Nacht. Deshalb haben wir vorübergehend ein Massenlager in unserem Schlafzimmer. Was ok ist, weil wir spüren, wie sehr sie uns in dieser noch neuen Situation braucht. Es ist wohl alles noch etwas viel für sie. Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass wir alle letztendlich davon profitieren.

Ich zumindest war trotz Müdigkeit schon lange nicht mehr so glücklich darüber, Zeit mit meiner Tochter zu verbringen, wie diese Woche. Ich habe die Zeit, die ich mit ihr hatte, richtig genossen und jede Sekunde ausgekostet. Wenn man "nur" Mutter ist, vergisst man manchmal, wie viel die gemeinsame Zeit mit dem Kind wert ist. Es war schön, das wiedermal zu spüren. Genau so schön, wie es war, zu merken, dass ich neben Mami auch noch Journalistin bin.

Sonntag, 3. November 2013

Mein erster Arbeitstag

Morgen ist mein erster Arbeitstag. Ich freue mich riesig darauf, mal wieder etwas anderes als Mutter zu sein. Zugleich bin ich natürlich auch sentimental - das vergangene Jahr zu Hause mit Amelie war sehr schön, und ich werde die Zeit vermissen. Aber ich bin mir sicher, dass sie von der Krippe auch profitieren wird. Wir haben sie über zwei Wochen sehr langsam und behutsam angewöhnt und ich habe ein gutes Gefühl. Sie vertraut ihrer Betreuerin, lässt sich trösten und ist fasziniert von den anderen Kindern. Einzig die Nächte waren in den letzten Tagen etwas mühsam. Nach der Kita ist Amelie jeweils völlig überdreht und kann nur schlecht einschlafen. Zudem wacht sie seit neuestem wieder auf in der Nacht und verlangt nach Mama - etwas, das sie schon sehr lange nicht mehr getan hat. Ich hoffe fest, das liegt nur an der Erkältung und nicht etwa daran, dass sie den Tag ohne Mami verbringen muss. Habt ihr Erfahrungen in diese Richtung gemacht? Ich bin um jeden Tipp dankbar...

PS: Hier gibts mehr zu meiner abenteuerlichen Jobsuche als neue Mama.

Amelie geniesst es, andere Kinder um sich zu haben - auch wenn sie noch nicht so richtig mit ihnen spielen kann.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Alleine essen


Amelie hat diese Woche einfach mal so meine Gabel genommen und zum ersten mal überhaupt alleine gegessen. Ohne zu üben und ohne je mit dem Löffel im Brei gestochert zu haben, nahm sie die Gabel, stach ein Hörnli auf und führte es in den Mund. Sie überrascht mich immer wieder, die Kleine.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Ich bin ein bisschen abwesend

Es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so wenig schreibe. Amelie und ich waren spontan eine Woche im Tessin und versuchten mit Grossmami, die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Wir haben Marroni gesammelt und sind baden gegangen (im Hallenbad natürlich). Ich geniesse zur Zeit jeden einzelnen Tag mit der Kleinen, da ich weiss, dass ich bald weniger Zeit für sie haben werde. Deshalb kommt der Blog im Moment etwas zu kurz. Ich freue mich zwar riesig darauf, wieder arbeiten zu gehen. Aber gleichzeitig bin ich auch wemütig.



Habt ihr auch schon die Herbstausrüstung ausgepackt? Ich liebe die Farben, die man in dieser Jahreszeit tragen kann. Amelie trägt hier ihre neuen Boots von Bisgaard und Jäckli & Kappe von Grosi und ich trage meine derzeitige Lieblingsnagelfarbe: You don't know about Jacques von OPI.

Samstag, 5. Oktober 2013

Mit Pampers und Unicef gegen die Kindersterblichkeit

Wusstet ihr, dass weltweit alle neun Minuten ein Baby an Tetanus stirbt? Ich konnte es kaum glauben, als ich das erfuhr. Während wir uns hier in der Schweiz darüber streiten, ob Impfungen für Kinder freiwillig oder Pflicht sein sollen, sterben in Entwicklungsländer unzählige Neugeborene an Krankheiten, die mit einer einfachen Spritze vermieden werden könnten. Manchmal vergessen wir, wie privilegiert wir sind. Wie viel Glück wir hatten, in ein Land wie die Schweiz geboren worden zu sein. Und wie viel Glück unsere Kinder haben, ebenfalls hier geboren worden zu sein.

Denn während Tetanus in der Schweiz längst nicht mehr auftritt, ist es in ärmeren Ländern noch immer die Ursache Nummer eins für Kindersterblichkeit. Manchmal wünschte ich mir etwas mehr Demut hierzulande. Statt unsere ganze Energie darauf zu verwenden, uns darüber aufzuregen, ob Kinder ohne Impfungen von der Schule verwiesen werden dürfen, weil die Gefahr besteht, dass sie sich mit einer lebensgefährlichen Krankheit anstecken könnten, sollten wir öfters mal einen Schritt zurück machen und uns daran erinnern, wie gesund unsere Kinder dank des medizinischen Fortschritts hierzulande sind.

Derzeit kann übrigens jede Mutter etwas tun, damit in Zukunft weniger Kinder an Tetanus erkranken. Mit dem Kauf einer Packung Pampers mit Unicef-Logo (siehe Bild) spendet man von Oktober bis Dezember jeweils eine lebensrettende Impfdosis für ein Neugeborenes.



Um auf diese tolle Aktion aufmerksam zu machen, darf ich meinen lieben Lesern 2 x 3 Packungen Pampers New Baby (Gr. 2, 3-6kg) à 45 Stück verlosen. Die Packungen werden von Pampers spendiert. Ich möchte mich dafür herzlich bedanken!


Mitmachen ist ganz einfach:

1. Hinterlasse hier einen Kommentar mit deiner E-Mail.
2. Werde Fan von Mutterfutter auf Facebook (falls du es nicht bereits bist).

Also liebe Mütter und Väter, versucht euer Glück! Windeln kann man schliesslich immer gebrauchen.


Teilnahmebedingungen: Dieser Wettbewerb gilt nur für Schweizer Leserinnen und Leser und dauert bis 20. Oktober 2013.

Samstag, 28. September 2013

Zu deinem ersten Geburtstag

Einige Minuten nach der Geburt.

Heute vor einem Jahr, mein kleines Mädchen, habe ich dich geboren. Morgens um 07.45 Uhr wurdest du mir in die Arme gelegt und ich konnte mein Glück kaum fassen. Du warst das wunderschönste Wesen, das ich je gesehen hatte. Überhaupt warst du für mich ein Wunder. Es übersteigt noch heute mein Vorstellungsvermögen, wie zwei Menschen einfach so, als wäre es das normalste auf der Welt, neues Leben schaffen können.

Ich weiss es noch, als wärs gestern gewesen, wie ich am Tag davor hoch schwanger - ich war bereits einige Tage über dem Termin - bei meinem Frauenarzt sass. Er stellte Anzeichen auf eine Schwangerschaftsvergiftung fest. Ich sollte deshalb ins Spital. Aber erst wollte ich noch schnell im Tibits etwas leckeres essen gehen. Schliesslich wusste ich nicht, wann ich das nächste Mal etwas zu mir nehmen könnte. Also rief ich meinen Mann an, wir assen zu Mittag, packten das Köfferchen und gingen ins Spital. Dort wurde ich nochmals genau untersucht, bevor entschieden wurde, dass es soweit war. Du würdest kommen.

Ich freute mich so sehr. Neun Monate hatte ich auf diesen Moment gewartet und ich war bereit. Weil ich keine Wehen hatte, wurde die Geburt eingeleitet. Am späten Abend bekam ich die ersten Wehen. Mein Puls war aufgrund der Schwangerschaftsvergiftung viel zu hoch. Doch ich merkte davon nichts und fühlte mich gut. Auch die Wehen fand ich erträglich. Als mich die Ärztin fragte, ob ich eine PDA (Periduralanästhesie) gegen die Schmerzen wollte, verneinte ich. Einige Stunden später - es war nun mitten in der Nacht - war mein Puls auf 180 und konnte für mich Lebensgefährlich werden. Zum Glück bekam ich das selbst nicht wirklich mit. Ich war zu beschäftigt damit, die Wehen weg zu atmen. Aber die Ärztin redete mit meinem Mann und machte ihm klar, wie ernst die Lage sei (übrigens für mich der wichtigste Grund, weshalb der Mann IMMER an der Seite seiner Frau sein muss, wenn sie gebärt. Sie kann sich in dem Zustand nicht mehr wehren. Er schon.). 

Da die PDA nicht nur gegen Schmerzen hilft, sondern auch den Puls senkt, redete die Ärztin nochmals mit mir. Lange musste sie mich nicht mehr überzeugen, denn inzwischen waren die Wehen sehr schmerzhaft geworden und ich war bereit, alles zu nehmen, was ich kriegen konnte - selbst eine Spritze in die Wirbelsäule. Danach ging alles sehr schnell: Ich hatte immer mehr das Bedürfnis zu Pressen, wenn eine Wehe kam. Dies teilte ich meiner Hebamme mit und sie stellte daraufhin fest, dass mein Muttermund bereits ganz offen und ich damit bereit für die Geburt war. Ich begann also zu pressen und zu pressen... etwa zwei Stunden lang habe ich versucht, dich aus meinem Körper zu kriegen, meine Liebste. Und dann, mit letzter Kraft und einer heftigen Wehe, kam dein Köpfchen zum Vorschein und mit der nächsten Wehe warst du draussen. Du warst ganz verbäult, dein Kopf hatte in etwa die Form einer dieser Velohelme von Velorennfahrern (das hat mir dein Vater später erzählt), doch ich sah nichts dergleichen. Für mich warst du alles, was ich mir je gewünscht habe. Du hattest 10 Finger und 10 Zehen und das schönste kleine Gesicht der Welt. Wir lagen beide erschöpft da und ich hörte deinen Atem, als ich spürte, wie es zwischen meinen Beinen warm wurde. Sofort wusste ich, dass etwas nicht gut war. Die plötzliche Hektik der Ärzte bestätigten meine Vermutung. Ich verlor Blut. Du und Papa musstet aus dem Zimmer gehen und um mich standen innert Sekunden so viele Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen, dass ich den Überblick verlor. Es wurde viel geschrien während ich weiter Blut verlor und immer mehr Angst hatte. Ich wollte dich bei mir und ich wollte die Hand deines Vaters halten. Der Anästhesist merkte das und gab mir seine Hand. 

Irgendwann konnten die Ärzte die Blutung zum Glück stoppen. Und obwohl mein Körper die Hälfte seines Blutvolumens verloren hatte, merkte ich davon nichts. Alles, was ich wollte, war dich und dein Papa. Und ein Glas Wasser. Ich hatte wahnsinnigen Durst. Ihr seid zurück zu mir gekommen, ich schloss dich ein weiteres Mal in meine Arme und du fingst sofort an, nach meiner Brust zu suchen. 

Das ist nun ein Jahr her. Es war das aufregendste, schönste und kürzeste Jahr im Leben deiner Eltern, liebe Amelie. Und wir können uns ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen. Du hast aus uns eine Familie gemacht und wir lieben dich mehr, als wir je für möglich gehalten hätten.

Freitag, 27. September 2013

Backe backe Kuchen


Ich habe soeben festgestellt, dass ich schon seit zwei (!!) Wochen nichts mehr gepostet habe! Wo sind die zwei Wochen geblieben? Sie müssen an mir vorbei geschlichen sein, ich habe sie nicht bemerkt. So ähnlich wie ich nicht bemerkt habe, dass mein Baby zu einem kleinen Mädchen herangewachsen ist. Sie wird morgen eins. Wir sind deshalb fleissig am backen. Bananabread, weil sie Bananen liebt. Und Apfel-Muffins, weil sie gerne Äpfel isst. Die Rezepte dazu findet ihr hier und hier. Wie sah das bei euch aus? Das ist ja eine wichtige Entscheidung, der erste Geburtstagskuchen im Leben eines Menschen. Welchen habt ihr für eure Kleine gebacken? Der Klassiker: Schokoladenkuchen (hier gehts zum besten Schokoladenkuchen der Welt)? Oder die gesunde Variante: Karottenkuchen?

Mittwoch, 11. September 2013

Ein Generationen-Ding

Auch wenn man es ihnen nicht ansieht: Dieser Kinder-Tisch und das Stühlchen sind schon fast 100 Jahre alt. Sie stammen von Amelies Urgrossmutter, die als kleines Mädchen ebenfalls schon darin sass. Der Gedanke, dass ein Möbel schon so viele Generationen überlebt hat, macht mich ehrfürchtig. Wie viele Umzüge hat dieses Kinderstühlchen wohl schon erlebt? In welchen Räumen hat es schon gestanden? Wer hat die Tischplatte geschliffen? Ein altes Möbel wie dieses in der Wohnung zu haben, hat etwas unheimlich beruhigendes. Es relativiert so vieles, macht unbedeutend, was einem im Moment so wichtig vorkommt. Es führt mir vor Augen, wie schnell die Zeit vergeht und wie kurz wir Menschen einen Teil dieses grossen Ganzen namens Leben sein dürfen. Es macht mich stolz, Amelie in diesem Stühlchen zu sehen. Jetzt ist sie an der Reihe.

Montag, 9. September 2013

Herbstmode für die Kleinen

Juhui, die Herbstmode ist da! Was Kinderkleider angeht, habe ich einen klaren Favoriten unter den Schweizer Online-Shops: Stadtlandkind.ch hat einfach die tollsten Teile für coole Kids und süsse Babys. Ich habe unten eine kleine Auswahl an schönen Stücken zusammengestellt, die diesen Herbst unbedingt den Weg in Amelies Kleiderschrank finden müssen. Besonders angetan haben es mir die Teile der Marke "Le Toit de la Lune". Die schönen Stoffe und modernen Schnitte der Kollektion sind aussergewöhnlich.

Marke: Le Toit de la Lune / Quelle: Stadtlandkind.ch

Marke: Le Toit de la Lune / Quelle: Stadtlandkind.ch

Marke: Bobo Choses / Quelle: Stadtlandkind.ch

Marke: Le Toit de la Lune / Quelle: Stadtlandkind.ch
Marke: Imps&Elfs / Quelle: Stadtlandkind.ch



Donnerstag, 5. September 2013

Scharfer Chips-Dip aus Mexiko (Sponsored Video)


Vor kurzem habe ich diesen Werbeclip gesehen und musste laut lachen. Er ist so typisch mexikanisch und ich würde den harten Kerl im Video (bei dem es sich übrigens um Danny Trejo von "From Dusk Till Dawn" handelt) am liebsten umarmen. Der Film erinnerte mich an die Zeit in Mexiko, als mein Mann und ich in einen Kochkurs gingen, weil wir nie mehr ohne mexikanisches Essen sein wollten. Es gab damals ein Rezept, das wir unbedingt haben wollten. Noch bevor man in den mexikanischen Restaurants jeweils bestellen konnte, wurde einem diese rote, scharfe Sauce zusammen mit Chips auf den Tisch gestellt. Nächtelang haben wir uns damit die Bäuche vollgeschlagen (und deshalb den Hauptgang meist kaum mehr runter gekriegt) und darüber diskutiert, was wohl in dieser unglaublich leckeren, erfrischenden und trotz der Schärfe zugleich leichten Sauce drin sein mag. Wir waren uns sicher, es muss mehrere Stunden oder sogar Tage dauern, bis man die Sauce gemacht hat. Wie lange musste man die Chilis wohl einlegen? Wie lange die Tomaten einkochen?

Nun, es stellte sich heraus, dass die Sauce so ziemlich das Einfachste ist, was in der mexikanischen Küche zubereitet wird. Und so einfach wie die Zubereitung ist auch der Name der Sauce: Sie heisst Salsa Roja - Rote Sauce also.




Hier das Rezept:

1 grosse, sehr reife Tomate (oder mehrere kleine)
1 Chili
1 Knoblauch
1 Bund Koriander
1 Limette
etwas Salz

Die Tomaten schälen, was am einfachsten geht, wenn man sie kurz in kochendes Wasser legt. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und dann alle Zutaten bis auf die Limette in den Mixer. Danach noch der Saft einer halben Limette dazu und fertig ist die beste Sauce zu Chips, die ihr je gedippt habt. Am besten ist sie natürlich mit original mexikanischen Tortilla-Chips.

Ich stelle die Salsa Roja inzwischen regelmässig auf den Tisch, wenn wir Besuch empfangen und jedes Mal will mindestens einer der Gäste danach unbedingt das Rezept. SO GUT IST SIE. Also: Unbedingt probieren. Ihr könnt mir später danken.

PS: Hier gehts zu einem weiteren Lieblings-Rezept aus Mexiko.

Das Video in diesem Blogeintrag wurde gesponsert. Das Rezept stammt jedoch aus meinem ganz persönlichen Kochbuch und wurde durch das Video nicht beeinflusst oder abgeändert. 

Montag, 2. September 2013

Kurzfilm: Durch die Babyklappe

Screenshot des Kurzfilms "Déposer les enfants" von Bettina Oberli und Antoine Jaccoud. Quelle: Tages Anzeiger

Es ist ein Film, der schockiert. Der Kurzfilm "Déposer les enfants" von der Herbstzeitlosen-Regisseurin Bettina Oberli und Antoine Jaccoud handelt von einem Elternpaar, das seine Kinder bei einer Babyklappe abladet, wo diese dann eines nach dem anderen durch die Klappe klettern müssen. Das Ehepaar hat genug, ist erschöpft und will wieder frei sein. Wer selbst Mutter oder Vater ist, der kennt das Gefühl. Gerade deshalb erschüttert dieser Kurzfilm bis ins Mark. Und erinnert daran, dass die Entscheidung, ein Kind zu haben, nie mehr Rückgängig gemacht werden kann. Denn selbst wenn man die Kinder bei einer Babyklappe ablädt, das Verantwortungsgefühl bleibt. Ich kann euch den Film nur empfehlen (dauert knapp 10 Minuten).

Donnerstag, 29. August 2013

Wenn eine Mutter Arbeit sucht

Ich bin in einer Generation von Frauen aufgewachsen, die ausser für längere Ausgangszeiten und kürzere Röcke für nichts kämpfen musste. Unsere Grossmütter und Mütter haben den Weg für uns geebnet. Sie kämpften für unsere Rechte, dafür, dass wir in der Berufswelt anerkannt und gleichberechtigt werden. Dank ihnen habe ich bisher in meinem Leben keine Ungerechtigkeiten erfahren. Niemals in den vergangenen 30 Jahren habe ich daran gedacht, dass es leichter wäre, ein Mann zu sein. Nicht, als ich Wirtschaft studierte und mit rund 15 Männern ein Klassenzimmer teilte. Und auch nicht, als ich meine berufliche Karriere als Praktikantin bei einer Wirtschaftszeitung - ebenfalls dominiert von Männern - begann. Zwar war ich oft in der Minderheit, trotzdem fühlte ich mich niemals diskriminiert. Im Gegenteil. Man(n) respektierte mich.

Umso mehr schockierte es mich, als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal mit Sexismus konfrontiert wurde. Nicht als Frau. Sondern als Mutter. Kaum zu glauben, mit welchen Vorurteilen man als neue Mama zu kämpfen hat. Begonnen hat es damit, dass ich mich auf Jobsuche machte. Nach etwa sechs Monaten zu Hause mit meiner Tochter merkte ich, dass ich ohne einen beruflichen Ausgleich nicht glücklich sein werde. Ich verschickte mehrere Bewerbungen und erhielt auch viele Rückmeldungen. Doch diese hatten sich gewaschen.

Die erste Rückmeldung war ein Telefonat von einer grossen Schweizer Versicherung. Sie fanden meine Bewerbung sehr ansprechend, wollten aber eines gleich im Vorfeld klären: Wenn das mit der Krippe fürs Kind nicht bereits geregelt sei, dürfe ich nicht ans Vorstellungsgespräch kommen. Aha. Alles klar. Ich log, sagte, das Kind hätte bereits einen Krippenplatz. Das reichte der Personalverantwortlichen vorerst. Ich durfte vorbei kommen. Der nächste Hammer: Eine der ersten Fragen am Vorstellungsgespräch: "Finden Sie es nicht etwas früh, acht Monate nach der Geburt ihrer Tochter bereits wieder arbeiten zu gehen?" Ha! Ich war sprachlos. Gehts noch? Der Vater geht meist bereits ein Tag nach der Geburt wieder arbeiten. Weil er muss. Was ich übrigens furchtbar finde. Ich würde jede Petition für eine gesetzliche Verankerung des Vaterschaftsurlaubes unterschreiben.

Das nächste Bewerbungsgespräch, diesmal bei einem Verlag, lief nicht viel anders ab. Diesmal war die erste Frage: "Wollen Sie noch ein zweites Kind?" Wieder war ich sprachlos. Solche Fragen dürften eigentlich nicht gestellt werden. Trotzdem wird man als Frau immer wieder damit konfrontiert. Klar, man könnte die Antwort verweigern. Doch mal ehrlich, dann kann man sich die Stelle gleich abschreiben. Mich hat diese offene Diskriminierung als Mutter richtig überfordert. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Weil ich bisher niemals für meine Rechte kämpfen musste.

Als ich schwanger wurde, habe ich keine Sekunde lang daran gezweifelt, dass ich wieder arbeiten gehen würde. Für mich war immer klar: Ich bin Journalistin. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn ich Kinder habe. Klar, ich hatte es mir damals etwas zu leicht vorgestellt. Ich dachte mir, nach dem Mutterschaftsurlaub gehe ich wieder arbeiten. Wie leichtfertig dieser Satz damals von meinen Lippen ging. Und wie unglaublich viel komplizierter die Realität doch ist. Niemals hätte ich gedacht, dass ich nach vier Monaten zu Hause unmöglich wieder hätte arbeiten gehen können. Viel zu sehr hing ich an meinem Baby. Schliesslich war es auf mich angewiesen. Ich stillte noch, stille noch heute und hätte das um nichts auf der Welt aufgeben wollen. Ich kündigte deshalb bei meinem damaligen Arbeitgeber und bereue diesen Schritt bis heute nicht.

Doch kurz kamen schon Zweifel auf. Nach unzähligen Bewerbungsschreiben und mehreren Vorstellungsgesprächen, die alle etwa gleich abliefen, begann mein Glaube an die Gleichberechtigung zu schwinden. Und ich war kurz davor, aufzugeben. Scheiss drauf. Dann eben doch gleich das zweite Kind. Ich kann ja auch nach dem zweiten Kind wieder arbeiten gehen. Und dann hat sich zumindest die lästige Frage nach dem zweiten Kind erledigt. Gleichzeitig plagten mich Ängste. Was ist, wenn ich den Anschluss verpasse? Wenn es das war mit meiner Karriere? Ich konnte es kaum glauben, dass ich überhaupt solche Gedanken hatte. Und zum Glück hat sich dann auch alles zum Guten gewendet. Ich habe eine Stelle gefunden. Sogar eine richtige Traumstellen. Ich kann mein Glück noch immer kaum fassen. Und gleichzeitig plagt mich das schlechte Gewissen jetzt schon, weil ich mein Kind bald 2,5 Tage in der Woche fremdbetreuen lassen werde. Fortsetzung folg...

Mittwoch, 21. August 2013

Sommerpause


Wir sind in den Sommerferien. Aber wir kommen zurück. Versprochen. Und dann gibts auch mal wieder etwas mehr Text. Ebenfalls versprochen.

Montag, 19. August 2013

Testbericht: Dramatically Different Moisturizing Lotion


Spendet die Dramatically Different Moisturizing Lotion mehr Feuchtigkeit als eine Spritzkanne?

Kennt ihr die Dramatically Different Moisturizing Lotion von Clinique? Sie wurde vor kurzem reformuliert. Die gelbe Wundercreme soll nun noch mehr Feuchtigkeit spenden und - das hat mich besonders hellhörig gemacht - die Feuchtigkeitsbarriere der Haut verbessern. Ich durfte die Lotion testen und habe das auch ausgiebig getan: Seit knapp einem Monat benutze ich die Gesichtscreme Morgens, Mittags und Abends. Hier meine Erkenntnisse:
  • Die Lotion gibt meiner extrem trockenen Haut tatsächlich genug Feuchtigkeit - jedoch nur, wenn ich sie dreimal täglich benutze.
  • Die Textur der Lotion ist wunderbar seidig und genau so fühlt sich auch die Haut an, wenn man sie damit eincremt. 
  • Die Lotion spendet zwar viel Feuchtigkeit, ist aber überhaupt nicht fettig oder dickflüssig, was erstaunlich ist.
  • Ob die Creme meine Feuchtigkeitsbarriere verbessert hat, weiss ich nicht. Ich spüre bisher keinen Unterschied. Schätze aber, dass es etwas Zeit beansprucht, um das festzustellen. 
  • Hat sich die Lotion mit der Reformulierung dramatisch verändert? Ich würde sagen ja. Denn ich nutzte die Dramatically Different Moisturizing Lotion von Clinique bereits vor einigen Jahren einmal und damals reichte sie mir nicht aus. Ich fand zwar schon damals die Textur wunderbar und meine Haut fühlte sich damit toll an. Leider bekam meine Haut damals aber nicht genug Feuchtigkeit davon, weshalb ich zusätzlich noch eine weitere Creme benutzen musste. Dies war bei der neuen Formel nicht mehr der Fall. 
Bleibt noch eine Frage: Spendet die Dramatically Different Moisturizing Lotion mehr Feuchtigkeit als eine Spritzkanne? Natürlich nicht. Aber sie spendet genug. Einziges Problem aus meiner Sicht: Mit 75 Franken für 125ml ist die Lotion eher teuer. Sie wird in meinem Haushalt deshalb ein Luxusprodukt bleiben, das ich mir einmal pro Jahr leiste - so ähnlich wie ein Wellnesswochenende in den Bergen.

Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. Ich habe meine ehrliche Meinung dazu wiedergegeben.   

Sonntag, 18. August 2013

Taufe



Heute wurde unser Mädchen getauft. Es war ein wunderschöner Tag, den wir im engen Kreise mit der Familie bei viel Sonnenschein, gutem Essen und guten Gesprächen verbracht haben. Ich wünsche allen einen schönen Sonntagabend. Geniesst die letzten Stunden dieses perfekten Sommertages.

Dienstag, 13. August 2013

Kind krank, Blog auf Pause


Die Kleine ist krank und braucht meine Nähe im Moment rund um die Uhr. Ich finde deshalb keine Zeit für einen anständigen Blogeintrag. Ich hoffe aber, dass bald wieder mehr los ist hier... Ich habe einen Beauty-Blog über die Neuauflage meiner Lieblingscreme von Clinique in Planung. Zudem möchte ich meine Erfahrungen mit der Jobsuche als neue Mutter mit euch teilen. Bis dahin: Vergisst nicht, bei dem tollen Wettbewerb auf Mutterfutter mitzumachen. Es gibt eine mega süsse Bettwäsche zu gewinnen.

Donnerstag, 8. August 2013

Verlosung: Bettwäsche Happy Sheep

Juhui, es ist wieder Anfang Monat und ich darf euch auch im August wieder eine neue, tolle Verlosung präsentieren: Dieses Mal könnt ihr auf Mutterfutter diese Bettwäsche von Kindertraum.ch gewinnen (siehe Bild). Ich bin erstmals auf Kindertraum.ch gestossen, als ich für Amelie einen Sommerschlafsack suchte und ich konnte mich kaum entscheiden, so gross ist die Bettwäsche-Auswahl des Shops. Besonders gefällt mir, dass es nicht nur die übliche Auswahl an rosa oder hellblauer Wäsche mit irgendwelchen Tiermotiven mit Jööö-Effekt drauf gibt - davon hatte ich schon zu genüge in diversen Geschäften gesehen und ich konnte mich nicht wirklich dafür begeistern. Auf Kindertraum.ch habe ich dann diesen gepunkteten Schlafsack von Pinolino entdeckt und ihn sofort gekauft. Bisher bin ich sehr zufrieden damit - besonders jetzt, während den heissen Sommernächten, hat er uns gute Dienste geleistet. Zugleich habe ich mich aber in dieses wunderschöne Happy Sheep Wäscheset (ebenfalls von Pinolino) verliebt und freue mich deshalb ganz besonders, dass ich dieses nun einem meiner Leser verlosen darf. Herzlichen Dank dafür an Kindertraum.ch.



Mitmachen ist ganz einfach:

1. Hinterlasse hier einen Kommentar mit deiner E-Mail.
2. Werde Fan von Mutterfutter auf Facebook (falls du es nicht bereits bist).

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Dieser Wettbewerb gilt nur für Schweizer Leserinnen und Leser und dauert bis Ende August.

Donnerstag, 1. August 2013

1. August-Törtchen


Zur Feier des Tages: Ein feines Johannisbeer-Baiser-Törtchen. Passt farblich perfekt zum 1. August (wenn man es mit roten Johannisbeeren macht - leider hatte ich in meinem Garten nur noch weisse). Aber geschmeckt hat es trotzdem! Und einfach sind die Törtchen auch noch:
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Für den Boden mit einem Trinkglas Kreise aus einem Fertigkuchenteig ausstechen und im Muffinblech auslegen (mit Papierförmchen). Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. Rund 1 TL gemahlene Mandeln pro Törtchen auf dem Boden verteilen.
  4. Die Törtchen mit Johannisbeeren füllen (ich hatte rund 300 Gramm).
  5. Für ca. 20 Minuten in den Backofen.
  6. In der Zwischenzeit 2 Eiweiss steif schlagen und 60 Gramm Zucker einlaufen lassen.
  7. Das steife Eiweiss auf die vorgebackenen Törtchen geben und nochmals für rund 10 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Die Törtchen gut beobachten, da die Baisermasse schnell verfärbt.

Und jetzt wünsche ich euch einen wunderschönen 1. August. Geniesst das sommerliche Wetter und lasst es krachen!

Montag, 29. Juli 2013

Meine Antworten auf die Fragen von Mama mal 2



Tamara vom Blog Mama mal 2 hat mir vor einiger Zeit folgende Fragen gestellt, die ich nun endlich (sorry für die Verspätung) beantworten möchte:

  • Warum bist Du Mutter geworden?
Das ist eine gute Frage. So selbstverständlich war das für mich nicht. Sehr lange hatte ich nur meine Karriere im Kopf: Ich wollte Journalistin sein, meinen Namen in den grossen Zeitungen lesen, meinen Traum leben. Kinder waren für mich nie ein Thema. Doch dann, wie über Nacht, wurde bei mir ein Schalter umgelegt und ich wusste: Ich will Kinder. Jetzt. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass ich die Liebe meines Lebens gefunden hatte. Uns war beiden klar, dass wir für immer zusammen bleiben wollen. Wir redeten damals darüber, waren uns aber einig, dass der richtige Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen war. Doch wann ist schon der richtige Zeitpunkt? Rund zwei Jahre später hatte ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand und war überrascht und überglücklich.
  • Wie hast Du Deine Geburt in Erinnerung (in drei Worten)?
Tut mir leiden, in drei Worten geht das nicht. Die Geburt meiner Tochter ist das Beste, was ich in meinem Leben erreicht habe. Es war unbeschreiblich schmerzhaft und ich hatte für einen kurzen Moment Todesangst. Doch im Nachhinein ist es, wie wenn man den Mount Everest bestiegen hat (nehme ich an): Man ist unglaublich stolz, hat einen Adrenalinschub und die vielen positiven Gefühle lassen alles Schlimme verblassen.
  • Was vermisst Du an Deiner Zeit vor der Mutterschaft?
Das ist einfach: Die unbeschwerten Abende mit Freunden und einer Flasche Wein.
  • Welche Dinge nimmst Du immer mit wenn Du mit Kind unterwegs bist?
Etwas zum Spielen und etwas zum Essen.
  • Was möchtest Du Deiner Tochter mit auf den Weg geben?
Dass sie alles erreichen kann, was sie will. Das hat auch meine Mutter mir immer gesagt und ich habe ihr geglaubt. Nur deshalb habe ich nie aufgegeben. Nur deshalb bin ich heute Journalistin. Ich habe nie an mir gezweifelt. Das ist das Schönste, was mir meine Mutter mitgeben konnte. Gerade für uns Frauen ist es - in einer noch immer von Männern dominierten Welt - von grosser Bedeutung, dass wir an uns selbst glauben.
  • Was möchtest Du genauso machen wie Deine Eltern, was anders?
Frage Nummer eins siehe oben. Anders würde ich nicht viel machen... meine Eltern haben mir eine wunderschöne Kindheit beschert. Das einzige, was mir in den Sinn kommt: Ich möchte unbedingt wieder arbeiten gehe. Das hat meine Mutter nicht getan. Schreiben ist für mich wie Atmen. Ohne geht nicht.
  • Was schätzt Du am Vater Deines Kindes (welche "Papa"-Eigenschaft)?
Wie er unsere Tochter zum Lachen bringen kann. Wenn er mit ihr rumalbert, quietscht und schreit Amelie vor Vergnügen. Es gibt nichts Schöneres, als diese Geräusche aus dem Raum nebenan zu hören.

Ich leite das Stöckchen an Anna vom Blog Eltern vom Mars weiter. Ich liebe ihr Blog, auch oder gerade weil ich nicht immer gleicher Meinung bin. Sie ist ein grosser Montessori-Fan und regt mich mit ihren Blogeinträgen immer wieder zum Denken an. Und genau das erwarte ich von einem guten Mamablog. Deshalb bin ich schon jetzt gespannt auf ihre Antworten auf meine Fragen:
  • Wie hast du deine Schwangerschaft erlebt?
  • Was hat dich am Muttersein am meisten überrascht?
  • Was vermisst du an der Zeit vor dem Kind?
  • Gibt es etwas, das du heute von Anfang an anders machen würdest?
  • Welche Charaktereigenschaften deiner Mutter findest du in dir wieder?
  • Wie hat sich die Beziehung zu deinem Mann seit der Geburt verändert?
  • Wie hat sich deine Sicht auf die Welt seit der Geburt verändert?