Donnerstag, 28. Februar 2013

Pause machen

Letzten Dienstag durfte ich die Kleine für einige Stunden meiner Schwiegermutter abgeben. Seit ich ein Kind habe, freue ich mich immer unverhältnismässig fest darüber, einen kurzen Moment Zeit für mich zu haben. Wenn man voll stillt, sind einem solche Momente viel zu selten vergönnt. Deshalb lasse ich mir dann jeweils ganz feierlich einen Kaffee raus, nehme mir ein Magazin oder eine Zeitung und blättere darin (meist ohne zu lesen, weil ich am tagträumen bin). Und weil ich letzten Dienstag einen Babysitter hatte, konnte ich danach sogar noch einen kurzen Ausflug in die Stadt machen. Hier die Momentaufnahmen:

Mein Ort der Erholung: Am Esstisch, bei einem Kaffee und gutem Lesestoff.
Danach gönnte ich mir noch den besten Kuchen in ganz Winterthur: Einen Marroni-Cake aus dem Tearoom.
...und natürlich etwas Shopping. Dabei bin ich auf dieses T-Shirt gestossen und musste lachen.


Und was macht ihr so, wenn ihr einen Moment für euch habt?

Mittwoch, 27. Februar 2013

2013 ist das Jahr der Quinoa


Wusstet ihr schon, dass die UNO 2013 zum Jahr der Quinoa ernannt hat? Nein? Ihr wisst nicht, was Quinoa ist? Kein Problem, denn hier habe ich ein leckeres Rezept für euch ausgegraben, das euch dieses getreideähnliche Korn näher bringt. Ich habe Quinoa auf meinen Reisen in Südamerika kennen und lieben gelernt - hach, waren das noch Zeiten.... Ich und mein Mann (damals noch Freund) waren ein ganzes Jahr lang unterwegs. Wir reisten der Panamericana (der längsten Strasse der Welt) entlang von Alaska bis Feuerland. Inzwischen scheint es mir, als wäre das in einem anderen Leben gewesen.

Nicht, dass mein jetziges Leben mit meiner 5 Monate alten Tochter nicht auch toll wäre. Aber während diesem einen Jahr Auszeit habe ich ein Gefühl der Freiheit und Unbeschwertheit kennen gelernt, das ich bis anhin nicht kannte. Wir Schweizer sind manchmal so pflichtbewusst und fleissig, das wir dabei vergessen, einfach mal zu leben. Die schön aufskizzierten Karrierepläne das sein zu lassen, was sie sind - nämlich Skizzen einer Idealvorstellung, deren Erfüllung doch letztendlich heissen würde, keine Ziele mehr zu haben. Deshalb lasst euch Zeit auf dem Weg dorthin, wo ihr so gerne mal sein möchtet. Gönnt euch Umwege und Irrfahrten. Lasst euch gehen und geniesst die unerwarteten Augenblicke, die genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Denn es sind diese Abzweigungen auf dem Weg ans Ziel, die euch letztendlich bleiben werden. Entweder, weil ihr sie genommen habt, oder weil ihr den Mut nicht hattet, sie zu nehmen.

Ich im Januar 2011 in der Salar de Uyuni (Salzwüste) in Bolivien.

So, genug der Weisheiten für diesen Mittwoch. Das kam jetzt ganz unerwartet aus mir raus. Ich wollte euch eigentlich nur Quinoa vorstellen. Geniesst den Tag!




Freitag, 22. Februar 2013

Fast Lunch: Warmer Fenchelsalat

Ich habe euch etwas Gesundes versprochen. Und was ich verspreche, das halte ich auch. Hier deshalb ein superleckerer Salat, den man gut als Vorspeise machen kann, der sich aber genauso gut für einen feinen Zmittag eignet.

Er ist schnell gemacht: Den Fenchel längs halbieren und in Scheiben schneiden (bei grossen Fenchel die äusserste Schicht wegwerfen, die ist oft etwas hart). Dann in einer Bratpfanne mit Olivenöl, zwei Salbeiblättern (klein gehackt), zwei Zweigen Thymian, Salz und Pfeffer scharf anbraten. Durch das anbraten wird der Fenchel sehr mild, weshalb dieses Gericht auch etwas ist für Leute, die sonst nicht so auf Fenchel stehen (wie mich). Danach den Fenchel noch etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze ziehen lassen. Dann die Pfanne von der Herdplatte nehmen und den Fenchel abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Beilagen vorbereiten: Ich habe etwas Petersilie gehackt, ein paar Pinienkernen in einer Bratpfanne kurz erwärmt und ein Stück Fetakäse von Hand zerstückelt. Dazu eine Salatsauce mit weissem Balsamico-Essig, Honig, 1 Knoblauchzehe (gepresst), grobkörnigem Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Inzwischen sollte der Fenchel etwas abgekühlt (nicht kalt!) und bereit zum Servieren sein. En Guete!






Freitag, 15. Februar 2013

Shopping für die Seele

Zugegeben, ich habe im 2013 bereits mehr eingekauft, als für mein Konto gut ist (der Mutterschaftsurlaub ist vorbei und meine Geldreserve wird ab jetzt nur noch kleiner). Aber zu meiner Verteidigung: Es waren alles gut überdachte Einkäufe und ich würde sie alle auch im Nachhinein wieder tätigen (das ist ja nicht immer so...). Hier meine Errungenschaften:

Ein Aufbewahrungskorb für die Spielsachen von Amelie, den ich hier bei Schlossfinkenstein bestellt habe. Es gibt ihn in zahlreichen Ausführungen. Ich finde alle Varianten unglaublich süss und konnte mich kaum entscheiden!

Quelle: 3 Sprouts

Quelle: 3 Sprouts

Die Freitagtasche "Morgenson" von der Reference Collection. Sie bietet für alles Platz, was eine Mutter unterwegs so braucht, ist feuerrot und lässt sich perfekt an den Kinderwagen hängen. Ich werde sie nie wieder loslassen! Seht selbst:

Quelle: Freitag.ch


Und zuletzt, weil ich ein unverbesserlicher Optimist bin, ein Bikini. Was denn? Der Sommer ist doch gleich um die Ecke! Der Zweiteiler ist von Little Marcel und hat mich unter anderem dank der guten Qualität überzeugt. Die Marke gibts auf Zalando zu kaufen.

Quelle: Zalando.ch






Mittwoch, 13. Februar 2013

Der beste Schokoladenkuchen der Welt oder der perfekte Kuchen für Valentinstag


Ok, ich lege ein Gelübde ab: Nach diesem Schokoladenkuchen ist Schluss. Schluss mit den wöchentlichen Backorgien, Schluss mit den täglichen 3 Stück Kuchen und Schluss mit meinem Zuckerwahn. Aber bevor damit Schluss ist, hier noch der beste Schokoladenkuchen, den ihr je essen werdet. Ernsthaft, wer diesen Kuchen nicht probiert, der hat nicht gelebt. Und in Herzform eignet er sich zudem perfekt für den heutigen Valentinstag.

Ich habe das Rezept vom Stil-Magazin, das jeweil der "NZZ am Sonntag" beiliegt. Und die wiederum haben das Rezept angeblich indirekt von einer Grossmutter erhalten - und wir wissen alle, dass die besten Rezepte die von den Grossmüttern sind. Dieses hier ist keine Ausnahme: Der Kuchen ist in der Mitte so feucht, dass er schon fast mit einer riesigen Praline verglichen werden könnte. Aber genug der Worte. Hier das Rezep:

3 Eier
190 g Zucker
125 g Mehl
125 g Butter
200 g dunkle Schokolade
2 EL Kirsch
Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl unterziehen. Butter und Schokolade bei kleiner Hitze schmelzen. Alles inklusive Kirsch zusammenfügen, gut mixen und in eine eingefettete Springform geben. Den Kuchen 12 Minuten backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. (Das ganze dauert nicht länger als 30 Minuten, inklusive Backen.)

Habe ich schon gesagt, dass es sich hierbei um den besten Kuchen der Welt handelt?

So, das wars. Ich verspreche, der nächste Rezept-Eintrag auf diesem Blog wird etwas salzigem - wenn möglich sogar etwas gesundem - gewidmet!

PS: Vielen lieben Dank für all die Herzen, die ihr Mutterfutter auf Brigitte.de bereits geschenkt habt! Vielleicht schaffen wir heute noch 50? Oder 60? Am Valentinstag sollte man mit Herzen schliesslich nicht knauserig sein.... Hier gehts lang!

Mutterfutter auf Brigitte.de





Mutterfutter ist jetzt auch auf Brigitte.de zu finden. Bitte schenkt mir ein Herz wenns euch gefällt. Hier gehts lang: Mutterfutter auf Brigitte.de.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Bevor ich gehe...

Aussicht aus unserer Ferienwohnung im Engadin. Die Häuser dort sind wunderschön. (Sorry für den Finger oben links.)

Es ist kalt und nass hier im Unterland. Höchste Zeit also, um in die Berge zu fahren und Sonne zu tanken. Auch wenn ich wohl von der Skipiste dieses Jahr nicht viel zu sehen bekomme, freue ich mich auf die Spaziergänge mit Amelie in der atemberaubenden Winterlandschaft des Engadins. Zudem ist meine ganze Familie bereits dort. Die Skiferien sind noch die letzten Ferientage, die wir - auch wenn bereits alle Kinder erwachsen sind - immer zusammen verbringen. Und mit Amelie ist dieses Jahr zum ersten Mal auch Nachwuchs dabei. Wir haben immer viel Spass zusammen, essen viel, trinken viel, reden viel und sind unheimlich laut dabei. Einfach toll!