Sonntag, 28. April 2013

Mexikanische Tortilla-Suppe


Die mexikanische Tortilla-Suppe ist ein weiteres Gericht, das ich auf meinen Reisen kennen und lieben gelernt habe. Ähnlich wie Gazpacho esse ich diese Suppe am liebsten im Sommer (obwohl sie heiss serviert wird). Sie ist für mich das Sinnbild für heisse Sommernächte in Mexiko, wo die Gerichte genauso facettenreich und farbenfroh sind wie dessen Bevölkerung. Das Rezept ist ganz einfach, schmeckt aber unglaublich lecker!

1 Zwiebel gehackt
1 Knoblauchzehe gehackt
1-2 Chili (ja nach schärfe)
-> anbraten

Dann mit etwas Bouillon ablöschen und 5-6 reife, geschälte* und pürierte Tomaten (oder passierte Tomaten aus der Flasche, wenn es noch keine reifen zu kaufen gibt) dazu geben. Etwa 15-20 Minuten köcheln lassen. Alles pürieren und noch etwas ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals aufkochen, Pouletgeschnetzeltes dazu geben und einige Minuten köcheln lassen.

Die Suppe wird mit folgenden Beilagen serviert: Avocadowürfel, verkleinerte Tortilla-Chips (wenn möglich ungewürzt oder nur mit Salz), Limetten und Koriander. Die Beilagen können separat aufgetischt oder vor dem Servieren in die Suppe gegeben werden. Wer mit dem Gedanken, Tortilla-Chips in eine Suppe zu geben, Mühe hat, sollte es trotzdem unbedingt probieren. Für mich ist es geschmacklich nochmals eine Steigerung zu den hier in der Schweiz bekannten Flädli.

* Am einfachsten schält man Tomaten, indem man sie kurz (1 Minute) in siedendes Wasser gibt. Danach löst sich die Haut fast von selbst ab.

PS: Hier mehr zu meiner einjährigen Reisen von Alaska bis Feuerland.

Mittwoch, 24. April 2013

Chocolate Chip Cookies

Ich weiss, ich habe euch versprochen, eine Weile lang keine ungesunden Backrezepte mehr online zu stellen (und hey, das habe ich hier und hier auch eingehalten). Aber es war eine lange Nacht, also bitte habt Nachsicht. Nachdem ich die ersten sechs Monate immer damit angeben konnte, wie gut Amelie schläft, hat sie nun entschieden, mir doch noch zu zeigen, was ich verpasst habe. Und weil sie heute Morgen um sechs Uhr (nach ca. vier Stunden Schlaf) entschloss, es sei jetzt an der Zeit für Rambazamba, habe ich entschlossen: Es ist Zeit für Chocolate Chip Cookies zum Frühstück. Was soll man um sechs Uhr Morgens sonst tun, um die Stimmung zu heben? Eben. Das Rezept findet ihr hier. Unbedingt zwei bis fünf der Dinger noch warm essen - es gibt nichts Besseres! Meine Stimmung ist jedenfalls wieder bestens.





Sonntag, 21. April 2013

Schön und günstig: Setzlinge verschenken

In unserem Wintergarten spriessen gerade tausende von Setzlingen. Wir haben dieses Jahr neben vielen verschiedenen Kräutern Chilis und Cherry-Tomaten angesät und das hat richtig gut geklappt: Die Pflänzchen spriessen aus der Erde wie verrückt. Viele davon verschenken wir nun an unsere Freunde und Verwandte. Ein bisschen schön verpackt machen sie zudem ein schönes Geschenk für Gastgeber oder Frühlings-Geburtstagskinder. Ein günstiges Geschenk, das dem Empfänger den ganzen Sommer Freude bereiten wird. Ich habe sie in etwas Geschenkpapier gewickelt und mit Masking Tape und einem Zahnstocher schön angeschrieben. Hier das Resultat:



PS: Masking Tape ist derzeit mein liebstes Bastelutensil. Man kann es für so ziemlich alles gebrauchen! Hier was ich damit sonst noch gemacht habe.



Montag, 15. April 2013

Ich habe einen Sabberlatz genäht

Ich habe mich vor kurzem an etwas Kreatives gewagt, was sonst gar nicht mein Ding ist. Aber als Mutter macht man noch so manches, was man von sich nie erwartet hätte. Ich habe Amelie ein Sabberletz genäht - in erster Linie, weil ich beim Shoppen einen wunderschönen Stoff gesehen hatte, den ich gekauft und folglich auch irgendwie verwerten musste. Ein Sabberlatz ist ja eigentlich etwas ganz einfaches: Zwei Dreiecke ausschneiden, mit der Rückseite nach aussen zusammennähen, kleine Öffnung lassen um den Latz zu drehen und dann noch fertig zusammennähen. Hier das Resultat:


Kann sich sehen lassen, finde ich. Würdet ihr gerne öfters solche Do-it-yourself-Beiträge auf Mutterfutter sehen?

Donnerstag, 11. April 2013

Verlosung: Baby-Geschenksets

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich kaufe sehr oft online ein. Vor allem Sachen für Amelie, da die Auswahl an Babyprodukten im Internet einfach viel grösser ist. Oft lande ich dabei aber auf deutschen Seiten, denn schöne Schweizer Online-Shops für Babysachen scheinen eine Rarität zu sein. Doch letzthin bin ich auf Daisyblue.ch gestossen: Eine sehr liebevoll aufgezogene Website, geführt von zwei ehemaligen Juristinnen und Mütter, die genau das Selbe dachten wie ich: Es braucht mehr schöne Einkaufsmöglichkeiten für Schweizer Mütter im Netz!

In ihrem Online-Shop bieten sie vor allem Sachen an, die nicht an jeder Ecke zu finden sind. Ich war von den süssen Strampler von Volltreffer, den Kuscheltierchen von La Fraise Rouge und den Rasseln von Bellybutton begeistert. Aber auch die Geschenksets, die auf Daisyblue.ch erhältlich sind, haben es mir angetan. Deshalb freue ich mich riesig, dass ich meinen Lesern zwei dieser wunderschönen Baby-Geschenksets von Daisyblue in blau und rosa verlosen darf:

Quelle: daisyblue.ch
Solltet ihr also eine Freundin haben, die demnächst ein Baby bekommt, oder gar selbst schwanger sein, dann versucht unbedingt euer Glück. Und so gehts:

1. Hinterlasse hier einen Kommentar mit deiner E-Mail und der Farbe des Geschenksets, das du gewinnen möchtest.
2. Werde Fan von Mutterfutter auf Facebook (falls du es nicht bereits bist).

Ich drücke euch die Daumen!

Teilnahmebedingungen: Dieser Wettbewerb gilt nur für Schweizer Leserinnen und Leser und dauert noch bis Ende April.

Sonntag, 7. April 2013

Vom Kampf mit dem Essen und Baby-led Weaning

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich auf dem Blog noch nie erwähnt habe, dass Amelie jetzt Brei isst. Und zwar schon ziemlich lange. Ich habe bereits mit etwa vier Monaten festgestellt, dass sie grosses Interesse an Essen zeigt. Sie konnte damals bereits bei uns am Tisch sitzen und fing immer an, wild mit ihren Armen zu fuchteln, wenn wir etwas assen. Ihre Augen wurden gross und sie quietschte vor Aufregung. Ich dachte zuerst, es wäre noch etwas früh, um mit fester Nahrung zu beginnen, also fragte ich den Kinderarzt. Der sagte zu meiner Überraschung, ich solle ihr Interesse unbedingt nutzen und ihr etwas anbieten. Das tat ich dann auch und nach drei bis vier erfolglosen Versuchen (sie konnte es noch nicht schlucken, fand es eklig, wollte nicht) klappte es dann endlich. Ich fing mit wenig an: Einmal pro Tag gabs Banane, Karotte, Zucchini oder Pastinake in Breiform. Irgendwann mischte ich Kartoffel dazu, damit der Brei etwas nahrhafter wurde. Ab etwa fünf Monaten bekam sie zwei Mal pro Tag Brei.

Doch schon bald fing sie an, den Löffel wegzuschieben, wenn ich ihn vor ihr Mund hielt. Ich war frustriert und wollte, dass sie isst. Die täglichen Mahlzeiten wurden zum Machtkampf zwischen ihr und mir. Bis ich merkte: Sie will, was wir haben. Auch hier dachte ich wieder: Dafür ist es noch viel zu früh. Ich wusste nicht, was ich nun tun sollte. Also fing ich damit in, ihr das Gemüse statt in Breiform einfach in ganzen Stücken in die Hand zu geben. Und tatsächlich, das klappte. Sie lutschte vergnügt daran und biss kleine Stücke ab. Nie hat sie sich daran verschluckt, was meine grösste Angst war. Ohne es zu wissen, fing ich mit Baby-led Weaning an. Bei dieser Methode bestimmt das Baby selbst, was es isst. Das heisst: Dem Baby wird nicht einfach Brei gegeben, sondern man stellt ihm Essen vor, das es selbst zum Mund führen kann. Ich gebe ihr inzwischen einfach das, was wir essen - gibt es beispielsweise Karotten, koche ich für sie ebenfalls ein paar (ohne Salz). Das funktioniert gut und - noch viel wichtiger - macht ihr Spass. Klar, es führt auch zu einer grossen Sauerei und manchmal denke ich, es wäre einfacher, wenn ich ihr einfach den Löffel in den Mund schieben könnte. Aber Essen sollte schliesslich kein Kampf sein, sondern etwas Schönes. Und vielleicht lernt sie so auch bald, dass Essen in den Mund und nicht auf den Tisch, den Stuhl und den Boden verschmiert gehört. Wir werden sehen...

Wie lief das bei euch ab? Hattet ihr auch Machtkämpfe mit euren Kindern oder ging das von Anfang an ohne Problem? 

Ein Foto aus Zeiten, als ich sie noch versuchte, für Brei zu begeistern.
Und so kriegt Amelie ihr Essen jetzt: Ganz oder in grossen Stücken.

Mittwoch, 3. April 2013

Kochschürzen

Klarer Fall, ein Kochprofi wie ich braucht eine Kochschürze. Ich kleckere, ich spritze, ich schmiere - einhändig, wohl gesagt. Denn ein Arm wird im Moment konstant von Amelie besetzt. Wie ich das bisher ohne Schürze machte? Nicht sehr gut. Wieso ich bisher keine hatte? Weil eine Kochschürze uncool ist. War! Denn auf der Suche nach einer Kochschürze, die mich nicht mit einem Mal zum "Hausfraueli" degradieren würde, bin ich auf Zalando auf diese Schürzen von Pad gestossen:

Quelle: Zalando.ch

Quelle: Zalando.ch

Quelle: Zalando.ch

Quelle: Zalando.ch


Sind die nicht cool? Ich habe mich für die zweite entschieden... Kochen wird sich von jetzt an anders anfühlen.