Freitag, 31. Mai 2013

Wie Zwiebeln gegen schlaflose Nächte helfen

Die einen mögen sich derzeit über das Wetter beklagen. Mir ist das gerade ziemlich egal. Bei Regenwetter kann man es sich im Bett gemütlich machen, und das kommt mir gelegen. Denn Amelie hat diese Woche eine richtig heftige Erkältung inklusive hartnäckigem Husten eingefangen. (Merci dafür, du Sommer du!) Das bedeutet für mich schlaflose Nächte, in denen ich meine Tochter versuche zu beruhigen, während sie schlimme Hustenanfälle aus dem so dringend benötigten Schlaf reissen. Gestern bin ich dann am Punkt angelangt, an dem ich für ein bisschen Schlaf so ziemlich alles getan hätte. Und da erinnerte ich mich an den Tipp mit der Zwiebel: Ich hatte mal gelesen, dass eine aufgeschnittene Zwiebel im Kinderzimmer bei Erkältungen Wunder wirkt. Also habe ich das über Nacht versucht. Und tatsächlich: Amelie musste zwar beim Einschlafen noch einige Mal husten, danach war aber für die ganze Nacht ruhe*. FÜR DIE GANZE NACHT RUHE. Wenn ihr wüsstet, wie dieser Satz in meinen Ohren gerade klingt. Wie Mozart. Oder Britney Spears. Je nach Vorliebe.

*Man muss aber damit rechnen, dass das Kinderzimmer am nächsten Morgen wie die Dönerbude am Bahnhof riecht. Schlaflose Nächte vs. Dönerbude in der Wohnung. Ihr müsst halt selbst entscheiden.

Dem eigenen Kind beim Schlafen zuzusehen. Das hat schon fast etwas Heilendes.

PS: Was ich mache, wenn ich nicht schlafen kann, wisst ihr ja bereits. Wer sagt denn, dass man Guezli nur an Weihnachten verschenken kann?

Montag, 27. Mai 2013

Der erste Hochzeitstag

Letzte Woche war viel los. Nach meinem 30. Geburtstag konnten wir am Wochenende auch noch unseren ersten Hochzeitstag feiern. Es war ein kurzes Jahr - seit der Geburt von Amelie scheint die Zeit sowieso wie im Fluge vorbei zu gehen. Und trotzdem: Wenn ich mir die Hochzeitfotos anschaue, scheint es mir, als wäre das Fest schon ewig her. Denn seither ist so viel passiert. Wir sind Eltern geworden. Sind jetzt nicht mehr nur Mann und Frau sondern auch Mama und Papa. Das hat unser Leben so nachhaltig verändert, dass es mir schwer fällt, mich noch an das Davor zu erinnern. Geht euch das auch so?

Umso mehr Freude bereitete es mir, nach einem Jahr nochmals durch die Hochzeitsfotos zu stöbern. Die Bilder weckten Erinnerungen an Momente, die bereits in Vergessenheit geraten sind. Trotz den vielen tollen Fotos, die während dem offiziellen Fotoshooting entstanden sind, gefallen mir nach wie vor diese zwei Fotos am besten:

Das erste zeigt mein Mann und mich, wie wir zum ersten Mal als Ehepaar zu unserem Lied (Honey and the Moon von Joseph Arthur) tanzten. Und das zweite Foto entstand direkt nach der zivilen Trauung, nach der ich als erstes meine Schwester, Trauzeugin und beste Freundin umarmte. 


Ich war damals im sechsten Monat schwanger, trug ein Hochzeitskleid für 500 Franken aus einem Umstandsmodeladen, hatte ein Kranz mit frischen Blumen im Haar und Ballerinas von Zalando an den Füssen. Mein Brautstrauss bestand aus Callas, weshalb mir Freunde am Wochenende einen riesigen Strauss Callas vorbei brachten. Ich freue mich noch immer wie ein kleines Mädchen darüber!

PS: Die Hochzeitsfotos stammen übrigens von Joy Oelen, die den Modeblog Fashion Gamble führt. Ich habe sie durch das Bloggen kennen gelernt. Sie ist eine wundervolle Fotografin!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Impressionen vom Geburtstag

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, bin ich letzten Dienstag 30 Jahre alt geworden. Ich hatte einen wunderschönen Tag, der mit einem Lachsfrühstück zusammen mit meiner kleinen Familie begann. Direkt nach dem Frühstück klingelte es an der Tür und mir wurde ein riesiger Blumenstrauss überreicht. Er stammte von meinen Eltern, die gerade in China Ferien machen und deshalb nicht mit mir feiern konnten. Auch von Amelie bekam ich einen hübschen Blumenstrauss - natürlich mit vielen pinken Blumen, wie es Mami mag (danke M.). Danach mussten wir einkaufen gehen. Mein Mann hatte für den Abend eine kleine Grillparty mit meinen engsten Freunden organisiert. Bei Bratwurst und Cervelat, einem Salatbuffet und selbstgemachtem Brot wurde am Abend angestossen, viel geredet und gelacht aber auch geschrien und geweint (es waren immerhin fünf Kinder anwesend). Natürlich durfte auch der obligate Geburtstagskuchen nicht fehlen, begleitet von einem grossen Dessertbuffet mit Himbeermousse aus Seidentofu, veganem Vanilleglace und selbstgemachter Himbeer- und Rhabarbersauce. Hier ein paar Impressionen von diesem unvergesslichen Tag. Danke an alle, die mir persönlich oder virtuell mit Geburtstagswünschen und Geschenken den Tag versüsst haben. Ich habe euch alle lieb. Gruppenumarmung.

Die gepunkteten Küchenmesser und der farbenfrohe Schwingbesen schenkte mir eine Freundin. Hübsch, nicht?


PS: Mein Geburtstagskuchen war dieser Schokoladenkuchen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Die Vorzüge des 30-Werdens


Juhui! Ab heute muss ich mein graues Haar nicht mehr verstecken. Ich bin jetzt offiziell 30 Jahre alt. Ja, das ist alt. Aber das muss nicht nur Nachteile haben. Was das Alter so Tolles mit sich bringt:

  1. Endlich darf ich am Morgen ganz unverblümt und richtig offensiv schlecht gelaunt sein. Im Alter steckt man kurze Nächte nun mal nicht mehr so gut weg wie früher. Das muss man schon verstehen. 
  2. Auch im öffentlichen Raum - sei es in der S-Bahn, im Bus oder in einem Kafi - darf ich mich jetzt ab und zu mal merklich gestresst geben ohne gleich als Möchtegern-Yuppie taxiert zu werden. Denn "young, urban and professional", ha!, das bin ich nun wirklich nicht mehr. 
  3. Ab heute fühle ich mich gleich viel fitter, schlanker, ja eigentlich rundum hübscher. Denn so jung wie ich habe ich mir früher 30-Jährige nie vorgestellt.
  4. Ich darf endlich einen Kater haben, ohne mich dafür zu schämen. Siehe Punkt eins.
  5. Ich darf meinen Freunden um ein Uhr in der Früh in der Bar ohne schlechtes Gewissen sagen, dass ich jetzt nach Hause gehen werde. Mit 30 kann man früher ins Bett gehen ohne danach gemobbt zu werden.
  6. Bisher fand ich jede Falte an meinem Hals eine zu viel. Ab heute sind es richtig wenig für eine 30 Jährige.
  7. Ich werde von jetzt an öfters mal Aussagen von Leuten in meinem Umfeld korrigieren, auch wenn das klugscheisserisch klingt. Ich bin jetzt alt und habe mehr Erfahrung. Ich darf das.
Es gibt sicher noch viele Sachen, die ab 30 einfach besser sind. Mir fallen im Moment nur keine mehr ein. Ich bin deshalb auf eure Hilfe angewiesen: Was kann man sich mit 30 noch so alles leisten, das man vorher nicht durfte?

Montag, 20. Mai 2013

Mutterfutter auf Ron Orp

Kennt ihr Ron Orp? Denn Ron Orp kennt Mutterfutter. Ich habe mich riesig gefreut, dass mich die lieben Kollegen von www.ronorp.net auf ihrer Website erwähnt haben. Hier gehts zum Bericht. Ron Orp hat übrigens in Winterthur gerade eine Serie gestartet, in der jeden Montag ein neuer Blog aus der Region vorgestellt wird. Eine tolle Sache, denn ich bin immer auf der Suche nach neuen Blogs, die mich inspirieren, bilden, unterhalten und verzücken. Bereits vorgestellt wurde der Modeblog SchuSchu, wo Anja ihre täglichen Outfits postet und mit Bildern und Videobeiträgen über Mode-Events berichtet. Ich freue mich darauf, weitere Winterthurer Bloggerinnen kennen zu lernen.

Montag, 13. Mai 2013

Kinder machen die schönsten Grimassen

Gerade bin ich im World Wide Web auf dieses Juwel gestossen. Der Video zeigt Kinder, die ein neues Nahrungsmittel probieren und dabei die schönsten Grimassen ziehen. Ich musste schmunzeln und an Amelie denken. Sie probiert im Moment jeden Tag aufs neue jeden Brei, als wäre es das erste Mal. Immer ganz vorsichtig berührt sie beim ersten Löffel mit ihren Lippen kurz den Brei, wirft den Kopf zurück, leckt mit der Zunge die Lippe ab, macht mehrere unbeschreiblich süsse Grimassen zugleich, überlegt mindestens 30 Sekunden und entscheidet sich dann (meist), sich auf das Zeug zu stürzen als gäbe es kein Morgen. Hach... Aber sieht selbst: 


PS: Wisst ihr noch wie Amelie zu Beginn keinen Brei essen wollte? Diese Phase ist jetzt zum Glück vorbei.

Montag, 6. Mai 2013

Von Zweisamkeit und Babysitting

Wir sind im Tessin und es regnet. Nicht so schlimm, so habe ich kurz Zeit, einen Blogeintrag zu schreiben. Die letzten Tage waren sehr schön mit viel Sonne und wir konnten die ersten Ferien zu dritt so richtig geniessen. Eigentlich waren wir sogar zu fünft - denn meine Eltern waren dieses Wochenende ebenfalls hier. Was wiederum dazu führte, dass mein Mann und ich zum ersten Mal seit langer langer Zeit (seit Januar genau genommen) wieder einmal zu zweit etwas unternehmen konnten. Während die Grosseltern sich um Amelie kümmerten, gingen wir bei Ivo in Ascona fein essen und genossen die Zweisamkeit in vollen Zügen. Und mir wurde mal wieder bewusst, was für ein Glück wir haben, dass unsere Familienverhältnisse so gut sind und wir alle so nahe bei einander wohnen. Nicht nur die Grosseltern, auch Gotti und Götti, Onkel und Tante sind so zu sagen gleich um die Ecke und springen ein, wenn wir mal wieder Zeit für uns, für einen Coiffeur-Besuch oder für einen Fussballmatch brauchen.

Zugleich habe ich mich gefragt, was wir wohl machen würden, wenn das nicht so wäre. Man kann einen Babysitter ja auch online finden. Auf der Website Jacando.com beispielsweise, wo man nach einer Kinderbetreuung in der eigenen Stadt suchen kann. Und damit man da nicht die Katze im Sack bekommt, kann man natürlich vorher noch ein Treffen vereinbaren, um sich kennen zu lernen. Trotzdem weiss ich nicht, ob mir das reichen würde, um das nötige Vertrauen aufzubauen. Schliesslich will man bei der Betreuung der eigenen Kinder keine Risiken eingehen. Deshalb meine Frage an euch: Würdet ihr einen Babysitter auch online suchen? Habt ihr vielleicht sogar schon Erfahrung damit? Oder findet ihr immer jemanden im Familien- und Freundeskreis, dem ihr die Kinder anvertrauen könnt?

Das lernt man als Eltern erst richtig zu schätzen: Ein feines (und ruhiges) Essen bei trauter Zweisamkeit (in diesem Fall Spaghetti Vongole im Easy 7)


Mittwoch, 1. Mai 2013

Wir gehen in die Sonne (hoffentlich!)

Juhui! Vor mir liegen drei Wochen Ferien im Tessin. In einer Ferienwohnung unweit vom See. Und auch wenn das Wasser noch kalt ist, ich werde reinspringen. Dem Sommer-Feeling wegen. Versprochen. Falls ich davon kein Schnappschuss auf dem Blog veröffentliche, dann nicht, weil ich es nicht getan habe, sondern weil ich in meinen Ferien nur selten online sein werde. Es könnte deshalb sein, dass es auf dem Blog eine Weile ruhig bleibt. Damit ihr trotzdem immer wisst, wo ich bin...


...hier der Ausblick, den ich jeden Morgen beim Frühstücken geniessen werde.

PS: Die Gewinner der Baby-Geschenksets liegen fest! Sara U. gewinnt das blaue und A. Rivas das rosa Set. Herzliche Gratulation. Ich werde mich per Mail bei euch melden.