Montag, 29. Juli 2013

Meine Antworten auf die Fragen von Mama mal 2



Tamara vom Blog Mama mal 2 hat mir vor einiger Zeit folgende Fragen gestellt, die ich nun endlich (sorry für die Verspätung) beantworten möchte:

  • Warum bist Du Mutter geworden?
Das ist eine gute Frage. So selbstverständlich war das für mich nicht. Sehr lange hatte ich nur meine Karriere im Kopf: Ich wollte Journalistin sein, meinen Namen in den grossen Zeitungen lesen, meinen Traum leben. Kinder waren für mich nie ein Thema. Doch dann, wie über Nacht, wurde bei mir ein Schalter umgelegt und ich wusste: Ich will Kinder. Jetzt. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass ich die Liebe meines Lebens gefunden hatte. Uns war beiden klar, dass wir für immer zusammen bleiben wollen. Wir redeten damals darüber, waren uns aber einig, dass der richtige Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen war. Doch wann ist schon der richtige Zeitpunkt? Rund zwei Jahre später hatte ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand und war überrascht und überglücklich.
  • Wie hast Du Deine Geburt in Erinnerung (in drei Worten)?
Tut mir leiden, in drei Worten geht das nicht. Die Geburt meiner Tochter ist das Beste, was ich in meinem Leben erreicht habe. Es war unbeschreiblich schmerzhaft und ich hatte für einen kurzen Moment Todesangst. Doch im Nachhinein ist es, wie wenn man den Mount Everest bestiegen hat (nehme ich an): Man ist unglaublich stolz, hat einen Adrenalinschub und die vielen positiven Gefühle lassen alles Schlimme verblassen.
  • Was vermisst Du an Deiner Zeit vor der Mutterschaft?
Das ist einfach: Die unbeschwerten Abende mit Freunden und einer Flasche Wein.
  • Welche Dinge nimmst Du immer mit wenn Du mit Kind unterwegs bist?
Etwas zum Spielen und etwas zum Essen.
  • Was möchtest Du Deiner Tochter mit auf den Weg geben?
Dass sie alles erreichen kann, was sie will. Das hat auch meine Mutter mir immer gesagt und ich habe ihr geglaubt. Nur deshalb habe ich nie aufgegeben. Nur deshalb bin ich heute Journalistin. Ich habe nie an mir gezweifelt. Das ist das Schönste, was mir meine Mutter mitgeben konnte. Gerade für uns Frauen ist es - in einer noch immer von Männern dominierten Welt - von grosser Bedeutung, dass wir an uns selbst glauben.
  • Was möchtest Du genauso machen wie Deine Eltern, was anders?
Frage Nummer eins siehe oben. Anders würde ich nicht viel machen... meine Eltern haben mir eine wunderschöne Kindheit beschert. Das einzige, was mir in den Sinn kommt: Ich möchte unbedingt wieder arbeiten gehe. Das hat meine Mutter nicht getan. Schreiben ist für mich wie Atmen. Ohne geht nicht.
  • Was schätzt Du am Vater Deines Kindes (welche "Papa"-Eigenschaft)?
Wie er unsere Tochter zum Lachen bringen kann. Wenn er mit ihr rumalbert, quietscht und schreit Amelie vor Vergnügen. Es gibt nichts Schöneres, als diese Geräusche aus dem Raum nebenan zu hören.

Ich leite das Stöckchen an Anna vom Blog Eltern vom Mars weiter. Ich liebe ihr Blog, auch oder gerade weil ich nicht immer gleicher Meinung bin. Sie ist ein grosser Montessori-Fan und regt mich mit ihren Blogeinträgen immer wieder zum Denken an. Und genau das erwarte ich von einem guten Mamablog. Deshalb bin ich schon jetzt gespannt auf ihre Antworten auf meine Fragen:
  • Wie hast du deine Schwangerschaft erlebt?
  • Was hat dich am Muttersein am meisten überrascht?
  • Was vermisst du an der Zeit vor dem Kind?
  • Gibt es etwas, das du heute von Anfang an anders machen würdest?
  • Welche Charaktereigenschaften deiner Mutter findest du in dir wieder?
  • Wie hat sich die Beziehung zu deinem Mann seit der Geburt verändert?
  • Wie hat sich deine Sicht auf die Welt seit der Geburt verändert?

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