Dienstag, 2. Dezember 2014

Dinge, an die ich mich erinnern möchte



Inspiriert von dem schönen Blogeintrag von Mamaleone habe ich hier ein paar Sachen niedergeschrieben, an die ich mich erinnern möchte, wenn meine Kinder gross sind. Weil ich weiss, dass der Tag kommen wird, an dem sie mich nicht mehr so anschauen werden wie jetzt.

Amelie:

Wie du beim einschlafen meinen Kopf in deine zwei Händchen nimmst und dein Gesicht ganz fest an meines drückst. Manchmal so sehr, dass es mir ein Rätsel ist, wie du noch atmen kannst.

Wie du mich konstant anschaust, um die Reaktion auf meinem Gesicht abzulesen. Weil du wissen willst, wie ich auf dein Handeln reagiere. Und weil du meinen Gesichtsausdruck so gerne kopierst.

Wie liebevoll du mit deiner Puppe Anna umgehst. Weil ich weiss, dass das auch ein kleines bisschen mein Verdienst ist. Und das macht mich stolz.

Wie du letzten Sonntagmorgen zu uns ins Bett gekrochen bist und ganz unerwartet gesagt hast: "Weisch, Papi gern. Und Mami au." Es war das erste Mal, dass du uns das gesagt hast.

Dein Gesichtsausdruck und dein Gang, wenn du etwas gemacht hast, worauf du stolz bist.

Wie du deine Hand nach mir ausstreckst, sobald dir etwas nicht geheuer ist. Du vertraust darauf, bei mir in Sicherheit zu sein und das finde ich schön.

Wie du meinen Namen sagst, wenn man dich fragt, wie deine Mami heisst. "Dödeli."

Benjamin:

Dass du dein Kopf schon heben konntest, kaum warst du aus dem Bauch.

Dein fröhliches Gemüt. Du lächelst so ziemlich alles an, was zwei Augen hat.

Deine ruhige Art. Du weinst selten. Selbst wenn du Hunger hast, sagst du das lediglich mit Schmatzgeräuschen.

Wie fasziniert du seit Wochen das Mobile anschaust, das über deinem Bett hängt. Als wäre dahinter eine geheime Formel versteckt, die du zu lösen versuchst. Einfach nur süss.



Montag, 1. Dezember 2014

Ist das wirklich alles, was bleibt?



Es gibt ein neues Mama-Magazin auf dem Markt! "Make it easy" heisst es. Das klingt vielversprechend, fand ich. Nun, meine Freude verflog schlagartig, als ich das Heft zum ersten Mal in meinen Händen hielt und die Schlagzeilen auf der Titelseite las:

"Flacher Bauch?"
"Putzen für Faule"
"Sex? Heute lieber nicht..."
"Müde? Sieht man gar nicht"

Und zu guter Letzt:

"Der beste Apfelkuchen"

Meine Laune wechselte von "Juhui, ich habe einen Moment Zeit für mich und werde mir jetzt ein Magazin zu Gemüte führen", zu "Bitte sag mir, dass das nicht alles ist, was bleibt!" Es darf doch wirklich nicht wahr sein, dass ein Magazin, das speziell für Mütter konzipiert wurde, sich auf 82 Seiten mit Putzen, dicken Bäuchen und Sexentzug auseinandersetzt. Das ist nämlich ganz genau das, womit ich mich in meiner Pause nicht beschäftigen möchte.

Ja klar, mein Bauch war schon straffer und beim Putzen habe ich noch keinen Preis gewonnen. Aber - und jetzt wird die Chefredaktion des Magazins vielleicht etwas enttäuscht sein - das ist mir sowas von egal! Ich beschäftige mich lieber mit wichtigeren Dingen im Leben. Mit dem Weltgeschehen, einem guten Buch, oder einem Hobby. Ganz egal. Alles, nur nicht DAS. Denn ich bin zwar Mutter, aber meine Welt besteht noch aus so viel mehr als das. Was ihr da auf dem Cover habt, liebes "Make it easy"-Team, hat mich zutiefst beleidigt. Ich hoffe sehr, dass ihr noch mehr auf Lager habt.

Donnerstag, 27. November 2014

Geschenktipp Nr. 2: Ein Buch nur für dich!





Kennt ihr das Buch "Ach, du Schreck, mein Name ist weg!" schon? Hinter dem Buch steckt eine tolle Idee: Die Macher (übrigens 4 Männer - 3 Väter, 1 Onkel) wollten eine Geschichte schaffen, in dem jedes Kind selbst die Hauptrolle spielt. Im Buch muss das Kind die Buchstaben seines Namens wieder finden, nachdem sie verloren gegangen sind. Damit das funktioniert, muss jedes Buch individuell bestellt und gedruckt werden. Auf der Website lostmy.name kann man den Namen des Kindes eingeben und sieht dann auch gleich, wie das Buch aussehen wird. Mehr dazu auf lostmy.name. Ich finde die Idee und die Illustrationen zauberhaft und freue mich schon riesig auf Amelies Exemplar.

Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. 

Donnerstag, 20. November 2014

Geschenkidee: Ein personalisiertes Puzzle

Seid ihr noch auf der Suche nach einem schönen, persönlichen Geschenk für eure Kleinen? Ich habe Amelie soeben ein Puzzle mit ihrem Lieblingsmotiv machen lassen: Ihr Bäbi Anna in ihrem Stubenwagen. Ich habe im Netz lange nach einem Kinder-Puzzle mit wenigen Teilen gesucht. Schlussendlich habe ich mich für das von Fuji.ch entschieden, weil es in einer schönen Holzbox kommt. Ich kann das Strahlen in Amelies Augen kaum erwarten, wenn sie ihre Anna darauf erkennt.

Ohne ihren Stubenwagen geht sie im Moment niergends hin... 
Das Puzzle ist schön gross...
...und kommt in einer Holzbox.

Montag, 17. November 2014

Amelies Lied

Als wir vor etwas über zwei Jahren mit Amelie vom Spital nach Hause fuhren, lief im Radio dieses Lied. Es war so passend und ich werde es für immer mit diesem magischen Moment in Verbindung bringen.




Montag, 3. November 2014

Meine Geheimtipps für Kindermode in Bio-Qualität

Amelie in einem Sweat-Kleid von Gray Label
Es ist November und langsam aber sicher halten die kalten Temperaturen Einzug. Höchste Zeit für kuschelig warme Winterkleider (hallo Leggings, bye bye Rasierklinge). Seit ich Kinder habe, lege ich bei Bekleidung viel mehr Wert auf die Qualität der Stoffe, mit denen ich mich und die Kinder einhülle, als früher. Weich und bequem muss es sein - und wenn möglich bio. Inzwischen habe ich zwei Kinder-Labels gefunden, die genau diesem Anspruch nachkommen. Das eine ist Gray Label, stammt aus Amsterdam und macht Basics im minimalistischen Stil (ich liebe einfach JEDES Teil!). Kaufen könnt ihr Gray Label beispielsweise im Online-Shop von Stadtlandkind.ch.

Benjamin in diesen coolen Leggings von Littleindi.ch.

Mein zweiter Tipp ist die Schweizer Textildesignerin Julia Kreienbühl, die aus ihren wunderschönen Stoffen Leggings, Halstücher und Decken macht. Sie verkauft ihre Sachen auf www.littleindi.ch. Als Benjamin geboren wurde, schickte mir Julia eine ihrer von Hand angefertigten Leggings (herzlichen Dank nochmals!) und ich warne euch: Wenn ihr ihre schönen Stoffe erstmal in der Hand hattet, werdet ihr nie mehr etwas anderes wollen. Die Leggings sind weicher als Butter und kuscheliger als Kaschmir.

Kennt ihr noch andere Kinder-Labels, die schöne (und erschwingliche) Sachen in Bio-Qualität herstellen?


Montag, 27. Oktober 2014

Testbericht: Die Badewanne von Stokke

Von der Grösse her reicht die Badewanne auch gut für ein 2-Jähriges.
Zudem lässt sie sich falten und auf kleinem Raum verstauen. 


Das ich ein grosser Fan von Stokke bin, wisst ihr ja bereits. Die Produkte der norwegischen Möbelmarke sind nicht nur schön, sondern auch praktisch. Das hat sich mit der Babybadewanne, die ich zum testen erhalten habe, erneut bestätigt. Die Badewanne hat einen grossen Vorteil: Sie ist faltbar. Was ihr vielleicht nicht wisst: Das Bad in unserer Wohnung ist etwa zwei Quadratmeter gross (ich untertreibe nicht). Jede andere Badewanne würde deshalb - wenn sie nicht gerade gebraucht würde - das ganze Bad verstellen. Diese hier nicht. Ich kann sie einfach falten und hinter der Tür verstauen (siehe Foto).

Sie hat zudem einen Neugeborenen-Einsatz, der uns das Baden von Benjamin erleichtert. Leider kann ich euch kein Foto von Benjamin in der Wanne zeigen, da er schwer festzuhalten ist - wenn er nicht gerade strampelt, dann weint er. Aber Amelie hat im Moment sowieso viel mehr Freude daran. Seit wir die Stokke-Badewanne haben, will sie nicht mehr in die grosse. Wahrscheinlich, weil die kleine für sie viel übersichtlicher und weniger beängstigend ist. (Gilt übrigens auch für Mama: Ich muss mir damit keine Sorgen machen, dass sie ausrutscht und ausversehen untertaucht.)


Ein Herbstspaziergang in Herbstmode

Ich habe bereits vor einiger Zeit einmal von dem Kindermode-Label Pompdelux berichtet. Seit kurzem ist die Winterkollektion des Labels online und mir bzw. Amelie wurden erneut ein paar wunderschöne Teile davon zugeschickt. Ich muss sagen, ich mag die Winterkollektion sehr - besonders die Farben haben es mir angetan. Sie erinnern nich an einen Spaziergang im Herbst. Aber sieht selbst:






Auf allen Bildern: Jacke von Pompdelux, Kleid von Pompdelux und Strumpfhose von Pompdelux.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

So pucke ich mein Baby

Benjamin im Easy Swaddle mit grauen Sternen von Aden + Anais.
Ich bin soeben ein grosser Fan von den Easy Swaddles von Aden + Adais geworden. Seit drei Nächten pucke ich Benjamin damit und er schläft seither viel viel ruhiger als zuvor. Das würde er wohl auch mit anderen Puck-Tüchern (ich habe mehrere im Haushalt). Aber keines davon fühlt sich so wunderbar weich und kuschelig an, wie das von Aden + Anais. Wenn ich könnte, würde ich selbst reinschlüpfen. Zudem ist es einfach auf- und zuzumachen. So kann sich Benjamin problemlos kurz ein bisschen bewegen, während ich ihn in der Nacht stille. Ich muss nur ein paar Druckknöpfe öffnen und danach wieder schliessen. Wirklich praktisch. Aber vor allem überzeugt mich die wunderbare Qualität des Baumwollmusselin-Stoffes. Es fühlt sich fast an wie Seide.

Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Hoch auf Online-Shopping


Wisst ihr, was man erst so richtig zu schätzen weiss, wenn man Mutter wird? Online-Shops! Wer auch Kinder hat, weiss wovon ich spreche. Shopping - früher ein Vergnügen - wird zu einer Stress-Situation, sobald kleine Kinder dabei sind. Als Hausfrau reduziert man den Einkauf deshalb auf das Nötigste - Alltagsprodukte wie Essen und dergleichein. Zwar bräuchte Mama längst mal wieder neue Kleider und die Beauty-Produkte gehen auch bald aus, aber für ausgiebiges Samstagnachmittags-Shopping fehlt die Zeit.

Ich bin deshalb unlängst zu einer versierten Online-Shop-Expertin geworden (hier und hier zwei Geheimtipps von mir für Kinderkleider im Netz). Denn nichts ist bequemer, als von zu Hause aus einzukaufen, während die Kinder im Nebenzimmer schlafen.

Auch Clinique hat neu einen Schweizer Online-Shop, und diesen durfte ich vor kurzem für euch testen. Ich habe mir meine Lieblings-Lotion gekauft: Die Dramatically Different Moisturizing Lotion. Die Lotion war innert 10 Tagen bei mir im Briefkasten (inklusive einem kleinen Werbegeschenk) und hat mir einen Juhui-ich-habe-ein-Paket-bekommen-Moment beschert. Man darf sich schliesslich zwischen Kind und Haushalt selbst nicht vergessen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Schreckgespenst Kaiserschnitt

"Little but awsome": Mein kleines Wunder.

Es gibt vieles, was ich für die Geburt meines Kindes auf mich genommen hätte. Schweiss, Tränen, unendlicher Schmerz. Alles, nur keinen Kaiserschnitt. Denn ich bin ein riesiger Angsthase, was jede Art von Eingriff angeht. Zudem hatte ich die fixe Idee in meinem Kopf, dass ein Kaiserschnitt ein Versagen meinerseits wäre. Wieso? Zum grossen Teil haben wohl die Medien dazu beigetragen. Die ständigen Berichte über Mütter, die sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, damit sie die Geburt ihres Babys termingerecht planen können, haben ihre Spuren hinterlassen. Obwohl ich in meinem Umfeld keine einzige Frau kenne, die das getan hat. Im Gegenteil. Viele Mütter in meinem Freundeskreis, die einen Kaiserschnitt hatte, litten sehr darunter, weil sie lieber natürlich geboren hätten.

Das erklärt vielleicht auch, weshalb ich Mütter, die ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt brachten, mit Mitleid begegnete. Wie anmassend das von mir war, realisiere ich erst jetzt. Ich empfand Mitleid, weil sie es nicht "alleine" geschafft hatten. So wie ich. Mein erstes Kind kam auf natürlichem Wege zur Welt. Es war eine gute Geburt - wenn man davon absieht, dass ich nach der Geburt extem viel Blut verlor (hier gehts zum Geburtsbericht). Aber Amelie wog auch nur 2,9 Kilo und war 49 cm gross.

Benjamin dagegen wog 4,2 Kilo und war 53 cm gross. Zu gross, wie sich herausstellte. Die Oberärztin sagte mir das bereits vor der Geburt. Sie schlug einen Kaiserschnitt vor. Auf keinen Fall, dachte ich. Das schaffe ich auch so. Nun, ich habe mich getäuscht. Es ging nicht. Und im Nachhinein wünschte ich mir, ich wäre nicht so stur gewesen und hätte auf sie gehört. Denn der Schmerz, der einsetzte, nachdem meine Fruchtblase geplatzt war, ist mit nichts zu vergleichen. Ich habe schon eine Geburt hinter mir, deshalb kann ich das sagen. Ich wusste sofort: Das wird nicht gehen. Niemals.

Also gab es einen Kaiserschnitt. Und wisst ihr was? Es geht mir gut damit. Ich bin sogar dankbar dafür. Denn mein Baby ist gesund zur Welt gekommen. Und ich bin glücklich. Klar, die Wunde schmerzt und mein Bauch fühlt sich noch immer ein bisschen an wie ein Schlachtfeld - das hatte ich nach der ersten Geburt nicht. Ich brauche noch etwas Zeit, um mich mit meinem neuen Körper abzufinden. Aber ein bisschen bin ich auch stolz auf die Narbe. Denn sie zeugt von einem Wunder. Meinem kleinen Wunder. Benjamin Max.

Freitag, 3. Oktober 2014

Das ultimative Still-Top

Wisst ihr noch, als ich euch über meine Suche nach dem perfekt sitzenden Still-BH berichtete? Und euch fragte, wie eure Erfahrungen mit Still-Tops sind? Jetzt, wo ich wieder Stille, konnte ich endlich die zwei Produkte von Carriwell testen und ich habe einen eindeutigen Sieger auserkoren: Das nahtlose Still-Top! Es ist so bequem, dass ich es gar nicht mehr ausziehen wollte. Nicht nur, weil es im Brust-Bereich niergends zwickt oder drückt, sondern auch, weil es im Bauch-Bereich zusätzlich stützt und so neben einer schönen Figur auch die Rückbildung der Gebärmutter fördert.

Nun, irgendwann musste ich das Top dann trotzdem wieder ausziehen - es musste dringend gewaschen werden. Doch weil ich es so gerne trage, habe ich mir gleich ein zweites gekauft. Jetzt muss ich nicht mehr drauf verzeichten.

Dienstag, 30. September 2014

Willkommen!

Nachdem ich Ende meiner Schwangerschaft krankgeschrieben war, melde ich mich nach einer langen Pause zurück (wie habe ich es vermisst!). Am 20. September 2014 ist unser Baby und Amelies kleiner Bruder, Benjamin Max, zur Welt gekommen. Während die Geburt leider nicht so verlieft, wie ich mir das gewünscht hatte und mit einem Kaiserschnitt endete, ist alles andere genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ich bin vernarrt in diesen kleinen Jungen, der mit seinen 4,2 Kilo und 53 cm gar nicht so klein ist. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ich noch einmal eine so tiefe Liebe zu jemanden empfinden könnte, nachdem Amelie bereits mein Herz gestohlen hat. Und das Stillen... Ach, wie habe ich es vermisst.

Weil mir für mehr die Zeit fehlt, hier ein paar Momentaufnahmen von meinem Instagram- Account. Bis bald!

Die kleinen Details...

Darauf habe ich mich mindestens genauso gefreut wie auf das Baby selbst. Ich stille unglaublich gerne.

Erstes Selfie im Spital. Ich wünschte, diese ersten Momente könnten eingefroren werden.

Die neue Familie.

Sonntag, 27. Juli 2014

Die Ratgeber bleiben im Regal




Bald ist es da, das zweite Kind. Und ich bin bereit. Beim zweiten Mal habe ich das Gefühl, zu wissen, worauf ich mich eingelassen habe. Ich weiss in etwa, was auf mich zukommt – ich habe das ja schon einmal erlebt. Ich bin geübt. Babykotze und undichte Windeln können mich auch nach einer durchwachten Nacht nicht mehr aus der Ruhe bringen. Das bilde ich mir zumindest ein. Denn dieses Mal weiss ich: Das geht vorbei. Schneller, als einem lieb ist. 

Ich weiss, was sich beim ersten Mal bewährt hat. Und vielleicht viel wichtiger: Ich weiss auch, was ich beim zweiten Mal auf jeden Fall vermeiden möchte. Ganz zuoberst auf der Liste: Ich werde mir von niemandem sagen lassen, was für mich und meine Familie das Beste ist. Viel zu sehr habe ich mich von den gutgemeinten Tipps der Verwandten und Bekannten nach der ersten Geburt verunsichern lassen. «Wiege das Kind nicht in deinen Armen in den Schlaf, so wird es nie selbständig einschlafen lernen.», «Zieh dem armen Kind doch eine Mütze an, sonst friert es.» und «Um Himmels Willen, lass es auch mal schreien!». 

Zudem werde ich mich einen Dreck darum kümmern, in welcher Entwicklungsstufe mein Baby gemäss Handbuch gerade stecken sollte. Wie war ich verzweifelt, als meine Tochter mit sechs Monaten keinen Brei zu sich nehmen wollte. «Sie muss jetzt essen», redete mir mein Kinderarzt ins Gewissen. Ich habe alles versucht, wurde immer frustrierter – und die Kleine immer unzufriedener. Dann kam die grosse Sorge, dass mein Kind wohl niemals Zähne kriegen würde. Und dann liess das erste Wort auf sich warten. Hätte ich nicht so viele Ratgeber gelesen, hätte ich mir deutlich weniger Sorgen gemacht. Deshalb werde ich die Bücher dieses Mal im Regal stehen lassen und versuchen, stattdessen auf die Bedürfnisse meines Babys zu hören.


Dieser Text ist auf Famigros.ch erschienen. 

Sonntag, 22. Juni 2014

Testbericht: Vidis Kochtüte






Wenn ich angefragt werde, ob ich einen Menu-Lieferdienst testen möchte, dann muss ich nicht lange überlegen. Die Antwort lautet immer ja. Weil die Idee einfach praktisch ist. Ganz besonders dann, wenn man keine Zeit dafür hat, den Menuplan für die kommende Woche zu planen oder einem die Nerven dazu fehlen, mit einem Kleinkind einkaufen zu gehen.

Dem entsprechend war es dann auch einer der besten Momente meiner letzten Woche, als Marko Vidmar, Mitgründer und -besitzer von Vidis Kochtüte, mir seine Kochtüte mit allen Zutaten und Instruktionen für drei Abendessen überreichte. Wie schön, wenn man sich um nichts kümmern muss! Und noch viel besser: Vidis Kochtüte kann sogar auf Sonderwünsche von Allergikern wie mich eingehen: Meine Menus waren glutenfrei - und schmeckten sehr gut.

Bei uns gab es also letzte Woche: Paniertes Fischfilet mit Kartoffelwedges & Sauce Tartare, Rindssteaks mit Salbeibutter, Polenta & jungen Karotten und Kiwi-Salat "Caesar-Style". Am meisten begeisterte mich der Fisch. Ich kaufe Fisch sonst nur auf dem Markt ein, weil es mir wichtig ist, dass er frisch ist. Aber das Kabeljaufilet in Vidis Kochtüte übertraf meine Erwartungen - auch wenn ich gestehen muss, dass ich den Fisch nicht paniert habe, da ich Panade nicht so mag. Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass in Vidis Kochtüte nur organische Produkte und Schweizer Fleisch landen - für mich ein grosses Plus. Trotzdem ist der Dienst preislich mit der Konkurrenz vergleichbar (3 Menus für 2 Personen inklusive Lieferung kosten 99 Franken).

Und nun kommt das Beste: Mit diesem Link könnte ihr euch jetzt auch eine Kochtüte mit drei Menus nach Hause liefern lassen und bekommt 20 Franken Rabatt. Ich empfehle es allen gestressten Mamis und Papis wärmstens.

PS: Ich durfte bereits einen anderen Menu-Lieferdienst testen. Hier gehts zum Bericht über Kochpost.ch.

Freitag, 13. Juni 2014

Papa ist der Beste!


Ich bin schwanger und deshalb muss ich mich nicht rechtfertigen dafür, dass ich bei diesem Video geweint habe. Amelie sagt im Moment ständig "Papa Papa Papa" und wie mein Mann mal so schön gesagt hat: Es gibt kein Wort auf der Welt, dass schöner klingt (ausser Mama natürlich).


Noch mehr Bilder vom Fotoshooting

Ich habe euch ja noch eine grössere Auswahl an Fotos von unserem Fotoshooting versprochen, das wir über mydays.ch gebucht hatten. Da ich Amelies Gesicht auf dem Blog nicht mehr zeigen möchte, muss ich euch die Besten leider vorenthalten - aber ich glaube, man sieht auch so, dass die Fotografin Tamara Ferrari tolle Arbeit geleistet hat. Ich liebe die Bilder! Das weisse Kleid, das Amelie trägt, ist übrigens von Zara, ihr Haarband von H&M und das graue Kleid von Pompdelux.


Foto: Tamara Ferrari

Foto: Tamara Ferrari
Foto: Tamara Ferrari
Foto: Tamara Ferrari
Foto: Tamara Ferrari
Foto: Tamara Ferrari

Donnerstag, 12. Juni 2014

Testbericht: Stokke Hochstuhl Steps





Den meisten Eltern in der Schweiz ist die Marke Stokke ein Begriff. Sie stellt den Klassiker unter den Kinderstühlen her - den Tripp Trapp. Vor kurzem hat das norwegische Label einen neuen Kinderstuhl lanciert und wir hatten das grosse Glück, ihn zu testen. Wie der Tripp Trapp ist auch der Stokke Steps wandelbar und wächst sozusagen mit dem Kind mit. Für ein Neugeborenes kann der Stuhl beispielsweise mit einer Wippe ergänzt werden und bei älteren Kindern kann man Schritt für Schritt alle Kindersicherungsmassnahmen abbauen und den Hochstuhl zu einem ganz normalen Stuhl umwandeln.

Viel unterscheidet den neuen Kinderhochstuhl nicht vom Alten. Im Vergleich zum Tripp Trapp besteht er aus weniger Holz und mehr Plastik. Zudem ist das Design runder und braucht etwas weniger Platz, was mir gefällt. Er kann auch mit einer Tischplatte ergänzt werden, was bisher nicht möglich war. Er kommt in zwei verschiedenen Ausführungen (hell und dunkel) und ist in der Schweiz ab 220 Franken erhältlich.

PS: Das Zusammensetzen war übrigens ganz leicht - Amelie und ich brauchten dazu nicht mal die Hilfe von Papa.

Sonntag, 8. Juni 2014

Ich bin wieder schwanger

Bild: Tamara Ferrari

Alle, die mir auf Instagram folgen, wissen es bereits: Ich bin wieder schwanger. Wir freuen uns sehr auf den Nachwuchs, der im September kommen soll. Bis jetzt ist diese Schwangerschaft wie an mir vorbei geflogen - die Monate vergingen so schnell. Zwischen Spielplatz, Haushalt und Büro vergass ich oft, dass da ja noch ein Baby in mir heranwächst. Und das ist mir ganz recht so.

Bei der ersten Schwangerschaft drehte sich alles um den Bauch - ich habe die Tage gezählt, hatte bei jedem Zwicken Angst, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung sein könnte. Dieses Mal sehe ich vieles gelassener. Bisher verlief die Schwangerschaft aber auch problemlos. Die beschwerliche Zeit mit dem dicken Bauch, der einem ständig in die Quere kommt und das Leben schwer macht, liegt erst bevor mir. Langsam überlege ich mir zwei Mal, ob ich mich zu Amelie auf den Boden setzen und mit ihr spielen soll, weil ich danach ja wieder aufstehen muss. Und dass ist nicht mehr ganz so einfach.

Aber hauptsächlich geniesse ich im Moment die Zeit mit Amelie in vollen Zügen. Ich muss immer daran denken, dass wir diese Zweisamkeit bald nicht mehr haben. Ich werde dann richtig wehmütig, obwohl ich mich wahnsinnig auf das Baby freue. Kennt ihr das?

Donnerstag, 5. Juni 2014

Fotoshooting mit Gutschein von Mydays.ch

Foto von Tamara Ferrari

Ich durfte vor kurzem die Seite Mydays.ch testen, wo man Geschenk-Gutscheine für ein Erlebnis kaufen kann. Ich hatte mich damals für ein Kinderfotoshooting entschieden und konnte den Gutschein diese Woche einlösen. Das Shooting fand im Fotostudio Artamis in Wallisellen statt und als wir dort ankamen, war ich überwältigt von den vielen verschiedenen Kulissen, die dort in einer grossen Industriehalle auf uns warteten. Die Fotografin Tamara Ferrari hat es zudem geschafft, von Amelie auch dann tolle Bilder zu schiessen, wenn sie keine Lust zum Lachen hatte.

Weil ich noch nicht alles Fotos vom Shooting habe, möchte ich euch vorerst nur eines zeigen - sozusagen als kleine Vorschau auf das, was noch kommen wird. Sobald ich alle Bilder habe, werde ich natürlich weitere mit euch teilen. Ihr könnt euch freuen.

Freitag, 30. Mai 2014

Schöne Kinderkleider von Pompdelux

Den grössten Teil von Amelies Kleidern kaufe ich im H&M ein. Besonders Basics wie Bodys und Shirts sind dort günstig und häufig auch in Bio-Qualität erhältlich. Manchmal stört es mich jedoch, dass die meisten Schweizer Kinder gleich gekleidet sind - alle von Kopf bis Fuss in H&M. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich von der dänischen Marke Pompdelux kürzlich einige wunderschöne Teile für Amelie zugeschickt bekommen habe. Ich kannte diese Marke bisher nicht. Dabei haben sie wunderschöne Kindermode und einen Schweizer Online-Shop. Die skandinavisch inspirierten Kleider werden von den zwei Frauen Marianne Hoffmann und Pia Davids designt und hergestellt. Mir gefallen besonders die schönen Stoffe, die Einzigartigkeit der Kleider und die fairen Preise. Aber sieht selbst:


Kleid: 26.50 Franken, Quelle: Pompdelux

Kleid 24.50 Franken, Quelle: Pompdelux

Bluse 20.90 Franken, Quelle: Pompdelux

Montag, 19. Mai 2014

Wir sind dann mal am Strand...

...und freuen uns auf eine Woche lang Sand zwischen den Zehen. Bis bald!

Wochenendplanung sinnlos




Als ich noch kein Kind hatte, bestand mein Wochenende jeweils aus Ausgang und Ausschlafen. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, sonst etwas getan zu haben. Das ändert sich schlagartig mit einem Kind. Plötzlich sind Samstag und Sonntag ganze Tage. Man steht um dieselbe Zeit auf, um die unter der Woche der Wecker läutet. Und dann hat man mindestens zwölf Stunden vor sich, die es zu füllen gilt. Schnell habe ich realisiert: Hat man eine Familie, muss am Wochenende ein Programm her. Also habe ich begonnen, Pläne zu schmieden. Damit meine ich keine grossen Ausflüge mit Übernachtung oder so. Ich wollte einfach die Zeit, die wir als Familie hatten, optimieren. Ich habe einen groben Zeitplan erstellt. Zum Beispiel: am Morgen einen Spaziergang ins Stadtzentrum mit anschliessendem Brunch. Und am Nachmittag einen Spielplatzbesuch mit Papa – weil es mit Papa viel mehr Spass macht. Einfache Sachen halt.


Nun, in der Umsetzung war das dann nicht ganz so einfach. Hatte ich Morgenschicht (einer von uns darf am Wochenende jeweils ausschlafen), wollte meine Tochter schon auf den Spielplatz, bevor ich ihr das Pijama ausziehen konnte. Ihr zu erklären, dass wir später mit Papa gehen würden, war sinnlos. Und war Papa erst mal wach, wollte dieser von einem Spaziergang und Brunch nichts wissen. Glas und Alu mussten entsorgt werden. Und wieso hatten wir nicht genug Brot im Haus? Kurz gesagt: Meine Pläne gingen nicht auf und ich war frustriert. Den ausserplanmässigen Ausflug in den Wald konnte ich deshalb nicht geniessen. Dabei war er schön. Also habe ich mir nun eine neue Strategie zugelegt: Ich plane nichts. Und lasse mich von der Familie leiten.


Text erschienen auf Famigros.ch.

Dienstag, 13. Mai 2014

Still-Top oder Still-BH?

Ich habe euch vor kurzem von meiner ewigen Suche nach dem richtigen Still-BH berichtet (hier gehts zum Beitrag). Nun gibt es ja eine Alternative zum Still-BH: Das Still-Top. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher noch nie ein Still-Top probiert habe. Vor kurzem bekam ich jedoch dieses hier von Carriwell zugeschickt, und ich muss sagen: Das sieht sehr bequem aus. Das Still-Top hat im Vergleich zum BH zudem den Vorteil, dass es bei der Rückbildung helfen soll und das nach der Geburt noch weiche Gewebe zusätzlich stützt. Ich werde es bei meinem nächsten Kind auf jeden Fall ausprobieren und euch davon berichten. 



Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Was findet ihr besser, Still-BH oder Still-Top?


Freitag, 2. Mai 2014

Regenwetter

Bei diesem Regenwetter darf man der Stimmung ja auch mal mit etwas Shopping nachhelfen. Ich habe deshalb gerade diese absolut wunderbare Regenjacke für Amelie auf Stadtlandkind.ch gekauft. Am liebsten hätte ich genau dieselbe auch für mich.

Quelle: Stadtlandkind.ch

Sonntag, 27. April 2014

Inspiration für ein Fotoshooting

Ich bin gerade auf der Suche nach Inspiration für das Fotoshooting mit Amelie, das ich im Juni gebucht habe. Auf Pinterest gibt es so viele schöne Ideen... hier eine Auswahl meiner Favoriten. Eines ist jetzt schon klar: Die Farbe Weiss wird eine wichtige Rolle spielen. Und ich bin derzeit ein grosser Fan von Gegenlicht.

Quelle: Pinterest

Quelle: Pinterest

Quelle: Pinterest

Quelle: Pinterest

Donnerstag, 24. April 2014

Hochzeits-Outfit

In wenigen Wochen heiratet Amelies Gotti. Heute haben wir endlich das passende Outfit für diesen speziellen Tag gefunden. Kleid und Pullover sind von Zara. Bei den Schuhen bin ich mir noch nicht ganz sicher. Rot oder Blau? Die roten sind von H&M und derzeit Amelies Lieblingsschuhe und die dunkelblauen sind vom Schuhgeschäft Walder. Was meint ihr?


PS: Kennt ihr mydays.ch? Es ist eine Website für Erlebnisgeschenke. Ich habe vor kurzem einen Gutschein für die Seite erhalten und ihn nun für ein Kinder-Fotoshooting eingelöst. Ich bin schon sehr gespannt auf das Shooting mit Amelie und werde euch selbstverständlich davon berichten.

Mittwoch, 16. April 2014

Der härteste Job der Welt

Ich musste laut lachen, als ich dieses Video sah. Es erklärt, warum ich mich manchmal auf meinen Bürojob freue. Stichwort: Ruhige Kaffeepause.


Donnerstag, 10. April 2014

Momentaufnahmen des Frühlings

Ich liebe die wärmeren Temperaturen und die Zeitverschiebung. Endlich können wir auch am Abend nach der Arbeit noch ganz viel mit unserer Kleinen unternehmen. Fast jeden Feierabend verbringen wir draussen - sei es im Garten oder in der Quartierstrasse. Es ist, als wären wir wieder zum Leben erwacht. Gehts euch auch so?