Sonntag, 19. Januar 2014

Die Suche nach dem perfekten Still-BH


Quelle: Carriwell

Still-BHs und ich, das ist so eine Sache. Als ich für die Geburt von Amelie ins Spital ging, hatte ich - so steht es schliesslich auf jeder Packliste - einen Still-BH mit im Gepäck. Ich hatte recht lange gesucht, bis ich endlich einen fand, der mir passte. Den habe ich dann eine Grösse grösser genommen, da die Brüste nach dem Milcheinschuss ja nochmals wachsen. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, waren die unglaublichen Schmerzen, die mit dem Milcheinschuss einher gehen. Meine Brüste waren hart wie Stein und jede Bewebung tat weh. Ich weiss noch gut, wie ich meinem Mann, als er ins Spital kam, sagte, ich fühle mich wie Pamela Anderson nach einer Brust-OP. Er musste Lachen und bestätigte, dass es auch sehr ähnlich aussähe. Ich fand es jedoch weniger lustig.

Der Still-BH, den ich mitgebracht hatte, musste ich nach 30 Minuten wieder ausziehen. Eine der Nähte zwickte und tat weh und ich stellte fest, dass sich bereits eine kleine Verhärtung gebildet hatte - zum Glück konnte ich einen Milchstau noch verhindern. Nun stand ich jedoch ohne BH da. Eine Freundin von mir eilte mir glücklicherweise zur Hilfe. Sie hatte bereits zwei Kinder und viele Still-BHs hinter sich und brachte mir etwa 5 verschiedene ins Spital. Einer davon war eigentlich ganz bequem, aber leider die falsche Grösse. Als ich wieder zu Hause war, machte ich mich deshalb auf die Suche nach dem perfekten Still-BH - und bin noch immer dran. Tatsächlich fand ich keinen, dessen Nähte oder Schnallen mir nicht unangenehm waren oder gar zu einem Milchstau führten. Weil meine Brüste so empfindlich waren, hätte ich am liebsten gar keinen BH getragen. Doch wohin sollte ich dann die Stilleinlagen tun? Also benutzte ich einfach ein simples Top (von Sloggy). Ich kaufte davon etwa 4 und war sehr glücklich damit. Sie sind nahtlos und aus sehr sehr weichem Stoff. Wenn ich Amelie stillte, zog ich das Top einfach mit dem T-Shirt nach unten. Es war unkompliziert und bequem. Einziger Nachteil: Das Top gibt kaum Halt, da der Stoff wirklich hauchdünn ist.

Nun wurde ich vor kurzem angefragt, ob ich Lust hätte, einen neu entwickelten Still-BH von Carriwell zu testen. Das besondere daran: Der Bügel des nahtlosen BHs ist aus Gel statt aus Metall. Und obwohl ich inzwischen nicht mehr Stille, wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen BH zu probieren. Als ich ihn zum ersten Mal anzog, musste ich ihn gleich wieder ausziehen. Ich konnte nicht glauben, dass dieser BH ein Bügel haben soll. Ich zog ihn also aus und untersuchte ihn genau. Und tatsächlich: Der Bügel war da. Ich sah ihn aber ich spürte ihn nicht. Einfach toll! Ich habe den BH dann einige Tage getestet und als sehr bequem empfunden. Er sieht einem Sport-BH ähnlich und bietet sehr viel Halt. Doch meine Brüste waren natürlich nicht mehr so empfindlich wie während der Stillzeit und der ultimative Test blieb damit aus. Aber das könnt ihr für mich nachholen! Denn ich darf einer meiner Leserinnen einen solchen BH schenken! Und ich würde mich über ein kurzes Feedback sehr freuen.

Was ihr dafür tun müsst:
1. Lasst mich wissen, ob ihr einen schwarzen oder weissen BH möchtet und in welcher Größe (die Grössentabelle findet ihr hier).
2. Hinterlässt hier einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse und den weiteren Infos.

Ich wünsche euch viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Dieser Wettbewerb gilt (juhui endlich!) auch für meine deutschen Leserinnen und dauert bis Ende Januar.

Dienstag, 14. Januar 2014

Diese Frau hat drei Mal alleine zu Hause geboren

Ich gebe es zu, meine erste Reaktion auf Nadine Wenger war: Diese Frau hat sie nicht mehr alle. Sie erzählt bei Kurt Aeschbacher im Schweizer Fernsehen, wieso sie drei ihrer vier Kinder alleine zu Hause zur Welt gebracht hat - und wieso sie die Nabelschnur danach nicht selbst durchtrennte sondern wartete, bis sie austrocknete und von selbst brach. Das heisst in anderen Worten, Nadine Wenger musste sich 3-4 Tage mit ihrer Plazenta im Gepäck um ihr Neugeborenes kümmern. Ach ja, und ihre vier Kinder trugen nie Windeln.

Nach all diesen Verrücktheiten, die in der heutigen Welt kaum mehr vorstellbar sind, muss ich Nadine Wenger in einem Punkt Recht geben: Wir Frauen müssen wieder lernen, mehr in unser Körper und unsere Fähigkeiten zu vertrauen. Hier das Gespräch:


Was meint ihr dazu? Ist diese Frau total verrückt oder macht sie nur, was tausende von Frauen vor langer Zeit sowieso täglich gemacht haben? Eure Meinung würde ich interessieren.

Freitag, 10. Januar 2014

Weil es uns gibt

Quelle: Screenshot Youtube

Ich habe mal wieder ein Video für euch, das auf die Tränendrüsen drückt. Es zeigt, wie wichtig wir Mütter für unsere Kinder sind. Und ich finde es immer wieder schön, das zu spüren. Wenn sie klein sind, sind wir ihre ganze Welt. Und wenn sie grösser werden, sind wir ihre Insel, auf die sie sich zurückziehen können, wenn ihnen die Welt da draussen Angst macht oder wenn sie Nähe brauchen. Viel Spass beim schauen und ein schönes Wochenende!


Sonntag, 5. Januar 2014

Verlosung: Bobux-Babyschuhe New B

Ich bin noch hier. Es tut mir leid, dass ich so lange abwesend war. Die Festtage waren sehr anstrengend (das sind sie ja meistens). Dieses Jahr waren sie das aber besonders, weil wir alle krank waren - teilweise sogar mehrmals. Aber ich möchte euch damit nicht langweilen. Nur so viel: Eine Magen-Darm-Grippe ist ja an sich schon ziemlich übel. Erwischt es jedoch das Baby, führt das zu einer neuen Grenzerfahrung.

Aber genug davon. Ich möchte das Jahr mit etwas Schönem beginnen. Ich habe nämlich eine Verlosung für euch! Die Kinderschuhmarke Bobux hat einen neuen Babyschuh mit dem Namen New B kreiert. Der Schuh für Neugeborene von 0 bis 6 Monaten ist lediglich 20 Gramm schwer und besteht aus reinem Leder. Sie sollen so leicht und weich sein, dass sie für das Baby kaum spürbar einen Schutz bieten, ohne es in seinen Bewegungen einzuschränken. Zudem sehen sie auch einfach schön aus. Hier ein paar Bilder:

Quelle: Bobux

Quelle: Bobux

Quelle: Bobux

Weil ich so ein Glück habe, darf ich einem meiner Leser ein Paar dieser süssen Schühchen schenken. Und zwar die Ausgabe mit dem leckeren Namen "Icing On The Cake Chocolate". Sie sehen wie folgt aus:

Quelle: Bobux
Wie immer musst du nicht viel tun, um am Wettbewerb teilzunehmen:

1. Hinterlasse hier einen Kommentar mit deiner E-Mail.
2. Werde Fan von Mutterfutter auf Facebook (falls du es nicht bereits bist).

Ich wünsche allen Mamis und Papis oder werdenden Eltern viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Dieser Wettbewerb gilt nur für Schweizer Leserinnen und Leser und dauert bis Ende Januar.