Mittwoch, 22. April 2015

Bücher ganz ohne Worte

Seit ich denken kann, liebe ich Bücher. Sie sind für mich wie eine Insel, auf die man sich niederlassen kann, wann immer einem danach ist - sei es für ein paar ruhige Minuten weit weg von den Alltagssorgen oder aber zur Unterhaltung, wenn das eigene Leben mal wieder viel zu langweilig ist.

Besonders fasziniert bin ich derzeit von Büchern, die ganz ohne Text auskommen. Wer sagt denn, dass es Buchstaben braucht, um eine Geschichte zu erzählen? Oft können Amelie und ich uns Minutenlang über ein Bild unterhalten. Es ist faszinierend wie Amelie jeweils ganz andere Sachen sieht und berichtet, als ich wahrnehme. Zwei meiner Lieblingsbücher ganz ohne Worte sind zweifellos:

"Der Hühnerdieb" von Béatrice Rodriguez (für die Kleinen) ...

Quelle: Amazon.de
Die Geschichte handelt von einem Fuchs, der ein Huhn stiehlt und sich dann - oh Gott, oh Gott - in seine eigene Beute verliebt. Dramatisch, lustig, herzergreifend. 

Und "Die Rückkehr" von Natalia Chernysheva (für die Grossen)...

Quelle: ofv.ch
Unglaublich ausdrucksstarke Bilder erzählen die Geschichte einer Tochter, die aus der Grossstadt aufs Land fährt, um Mama zu besuchen. Besonders schön sind die eingebauten Perspektivenwechsel.

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