Mittwoch, 11. November 2015

Unterwegs mit dem Stokke Trailz

Vor kurzem stand ich vor der Entscheidung: Soll ich mir einen neuen Kinderwagen kaufen oder nicht? Mein Doppelkinderwagen von Phil & Teds, den ich seit Benjamins Geburt täglich nutzte, war gerade kaputt gegangen. Ich hatte zwar noch einen alten Teutonia, doch der sah schon sehr abgenutzt aus. Der Zufall wollte es, dass ich fast gleichzeitig angefragt wurde, ob ich nicht einen Stokke-Kinderwagen testen möchte. Natürlich, das wollte ich! Zudem macht es Sinn, meine inzwischen recht grosse Erfahrung mit verschiedenen Kinderwagen-Herstellern mit euch zu teilen.

Ich durfte mir also einen Stokke Wagen aussuchen und entschied mich für den Trailz. Der Trailz ist sozusagen der Offroader unter den Kinderwagen - gut geeignet für jedes Terrain und vor allem: Für jede Jahreszeit. Das war mir wichtig, da ich auch im Winter immer zu Fuss unterwegs bin (ich habe kein Auto). Auch mein Teutonia Cosmo war für jedes Gelände geeignet und ich denke, die beiden lassen sich recht gut vergleichen. Der Teutonia war jedoch deutlich älter, da ich ihn Secondhand von einer Freundin abgekauft hatte. Ich war trotzdem immer sehr zufrieden damit - er ist sehr gelenkig, robust und hat eine gute Radfederung.

Das erste, was mir auffiel, als ich zum ersten Mal mit dem Stokke Trailz spazieren ging, war die Leichtigkeit. Er ist zwar genauso robust wie der Teutonia, jedoch deutlich leichter. Das ist eine grosse Erleichterung - besonders, wenn man an einem steilen Hang wohnt, so wie wir. Als ich mit dem Trailz zum ersten Mal den Hang rauf spazierte, hatte ich das Gefühl, ich könnte rauf hüpfen, so leicht kam es mir vor. 

Zudem fand ich die Optik ansprechend. Stokke hat grundsätzlich Kinderwagen, die ins Auge stechen. Sie sind nicht alle nach meinem Geschmack, doch der Trailz - ganz besonders in der Farbe "Deep Blue" - ist eine wahre Schönheit. Das Blau leuchtet regelrecht, ist gleichzeitig aber schön dunkel. 

Ich habe den Geländewagen auf sein Versprechen getestet und bin mit ihm nicht nur über Schotterstrassen, sondern auch vom Weg ab durch den Wald gelaufen. Das ging, gerade weil er so leicht ist, recht gut. So kann man ihn problemlos etwas anheben, um ihn über grosse Äste oder Wurzeln zu stossen. Doch der ultimative Geländetest kommt meiner Meinung nach erst: Die schneebedeckten Strassen.

Denn auch wenn es beide Versprechen, beim Teutonia war bei schneebedeckten Strassen Schluss. Die Räder waren wohl zu klein und rollten einfach nicht mehr. Ich musste den Wagen dann vor mich her schieben wie ein Schlitten - das war sehr anstrengend. Stokke ist ja aus Norwegen und deshalb zähle ich auf die Expertise des Labels, was die kalte Jahreszeit anbelangt. Ich werde euch auf dem Laufenden halten... 












Dieser Blogeintrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke. 

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