Mittwoch, 24. Februar 2016

Unser täglicher Spaziergang





Da sich unser Dorfladen rund ein Kilometer von unserem Haus entfernt befindet, spazieren wir fast täglich dort hin. Erstens, weil ich mit den Kindern sowieso raus muss und zweitens, weil ich eine absolute Null beim Organisieren von Malzeiten bin - ich schaffe es knapp, die Malzeiten einen Tag voraus zu planen. Inzwischen läuft auch Benjamin den grössten Teil des Weges selbst.

Heute führte eine absurde Aneinanderreihung von Vorfällen dazu, dass wir auf dem Nachhauseweg viel zu lachen hatten. Als wir gerade an der Post vorbeiliefen, stand da eine Dame in Pelz vor ihrem Sportwagen und schrieh lauthals in ihr Smartphone. Offensichtlich startete ihr Superschlitten nicht mehr, weil die neue Batterie, die gerade mal einen Tag alt war, schon wieder leer war. Kaum sind wir etwa 30 Meter von der Dame entfernt, macht Benjamin so: "Mmmmmuuuuuuhhh!" Und dann Amelie so: "Wo hast du denn eine Kuh gesehen?" Und ich so: "Na vorhin, bei der Post!"

Zugegeben, anfangs lachte vor allem ich. Doch die Kinder stimmten schnell mit ein, auch wenn sie wohl nicht ganz sicher waren, wo es bei der Post eine Kuh hatte.

Übrigens: Diese tollen Winterstiefel von Amelie sind von Sorel. Wir waren damit gerade zwei Wochen in den Bergen und sie halten, was sie versprechen. Amelie hatte trotz wilden Schneeschlachten nicht ein Mal kalte oder nasse Füsse. (Es ist ratsam, eine Grösse grösser zu nehmen, da sie eher klein ausfallen.)

Dieser Blogeintrag wurde unterstützt von Sorel. Herzlichen Dank dafür. 

Sonntag, 21. Februar 2016

Über die flüchtigkeit des Glücks



Ich sitze auf dem Sofa, als meine Tochter sich vor mir zu drehen beginnt. Sie dreht sich und dreht sich und ruft dabei: «Mama, ich tanze bis zum Umfallen!» Ich sehe ihr zu, wie sie strahlt und sich dreht und empfinde ein tiefes Glücksgefühl. Dann fällt sie hin. Und während sie danach strahlend auf dem Boden liegt und darauf wartet, dass die Welt aufhört  zu drehen, realisiere ich, wie flüchtig diese Momente des Glücks mit Kleinkindern sind. Kaum da, sind sie meist schon wieder verflogen, bevor man es realisiert. Dabei möchte ich sie festhalten, um sie zu konservieren und nie mehr zu vergessen.
Den Duft meiner Kinder beispielsweise, als sie noch ganz klein waren, möchte ich für immer in Erinnerung behalten. Die Haut meines Sohnes riecht nach einer Mischung aus frischem Brot, das gerade aus dem Ofen gekommen ist und Mandelöl. Irgendwann wird er nicht mehr danach riechen. Nur ganz oben auf dem Kopf, dort wo früher diese weiche Stelle war, dort riecht meine dreijährige Tochter noch immer danach. Es ist ein einmaliger Geruch. Ihr Geruch. Manchmal schleiche ich mich nachts zu ihr ans Bett, knie mich zu ihr nieder und nehme einen tiefen Atemzug davon.
Oder ihr Humor. Kinder haben den skurrilsten Humor. Vor Kurzem sassen wir zusammen am Esstisch und lachten Tränen. Warum, wird sich mir wohl nie erschliessen. Ich lachte einfach mit. Denn dieses Kinderlachen, dieses laute, herzhafte, völlig hemmungslose Kinderlachen, es ist so ansteckend. In solchen Momenten würde ich die Zeit am liebsten anhalten. Doch das geht nicht. Denn die Zeit, sie ist genauso flüchtig wie das Glück.

Dieser Text ist auch auf Famigros.ch erschienen .

Donnerstag, 4. Februar 2016

Wenn das Kind Allergien hat

Heute liebt sie Joghurt - Soja-Joghurt. 

Ich habe auf diesem Blog noch nie viel darüber geschrieben, dass unsere Familie eine lange Geschichte hat, was Allergien angeht. Mein Bruder und ich waren von Geburt an auf vieles allergisch - unter anderem auf Kuhmilch. Für meine Mutter war das damals nicht einfach, da es zu der Zeit noch nicht so viele Alternativen gab wie heute.

Gerade weil ich so viel Erfahrung habe mit allergischen Reaktionen, wollte ich vermeiden, dass meinen Kindern ähnliches widerfährt. Mir war klar, dass sie irgendwann Milch probieren würden, doch ich versuchte es bei Beiden so lange wie möglich zu vermeiden. Da ich lange stillen konnte, war das auch nicht so schwierig. Obwohl ich bei Benjamin im Spital dafür kämpfen musste, dass sie ihm gleich nach der Geburt keinen Milchschoppen verabreichten (weil bei mir der Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes bestand und das beim Baby offensichtlich die Gefahr von Unterzuckerung nach der Geburt birgt).

Doch auch Mütter, die nicht stillen können oder wollen, haben heute gute Alternativen. Von Aptamil gibt es beispielsweise die hypoallergene Milch (HA-Milch) die extra für Kinder konzipiert wurde, die eine allergische Veranlagung aufweisen. Durch eine teilhydrolyse der Kuhmilchproteine verliert diese Milch zum grössten Teil ihre allergene Wirkung.

Hier gibt es übrigens ein Tool, um herauszufinden, ob dein Baby eine allergische Veranlagung haben könnte oder nicht. Meine Kinder reagieren bis heute mit einem Ausschlag rund um den Mund, wenn sie Milchprodukte essen. Mein Arzt meint jedoch, diese Reaktion könnte mit der Zeit verschwinden.

Was sind eure Erfahrungen mit Allergien?


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Aptamil. Jedes Wort stammt von mir.